Heute ist der 8. Juni 2026 und in der Luft liegt eine ganz besondere Vorfreude auf die kommenden Events in unserem schönen Oberspreewald-Lausitz. Ein Highlight, auf das sich viele schon freuen, ist das Freiluftkino im Rahmen des Kultursommers des Museums des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Am Freitag, den 12. Juni, wird im Zechen- und Badehaus Brieske um 21 Uhr der Film „Wilma will mehr“ gezeigt. Die Tragikomödie, die im Jahr 2025 Premiere feierte, erzählt von Wilma, gespielt von der talentierten Fritzi Haberlandt. Nach einigen persönlichen Rückschlägen verlässt sie ihre Heimat im Lausitzer Braunkohlerevier und wagt in Wien einen Neuanfang. Die Themen Liebe und Hoffnung ziehen sich durch die Handlung und versprechen einen emotionalen Abend unter freiem Himmel!

Einlass ist ab 20 Uhr, und falls das Wetter nicht mitspielen sollte, wird der Abend leider ausfallen – das wäre echt schade, denn bei einem kühlen Getränk und dem Blick in den Sternenhimmel kann man sich einfach nur wohlfühlen. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Marktplatz in Brieske. Wer mehr Informationen oder Tickets benötigt, schaut am besten auf www.museums-entdecker.de vorbei. Übrigens, der erste Freiluftkinoabend ist nur der Auftakt: Im Juli gibt es weitere Vorführungen im Senftenberger Schlosshof und im August im Museumsgarten des Freilandmuseums Lehde. Da wird das Herz eines jeden Filmfans höher schlagen!

Industriekultur hautnah erleben

Und das ist noch nicht alles! Nur zwei Monate später, am 8. August 2026, findet im selben Ort der Tag der Industriekultur statt. Unter dem Motto „Industrienatur entdecken“ wird es von 11 bis 16 Uhr spannende Kräuterwanderungen mit der Kräuterpädagogin Susann Schulz geben. Dabei stehen Wild- und Heilkräuter im Fokus, die auf der ehemaligen Industriefläche wachsen – ein echter Schatz, der oft übersehen wird! Wer gerne kreativ ist, kann an einem offenen Workshop mit Wenke Richter teilnehmen, wo die gefundenen Pflanzen künstlerisch verarbeitet werden. Es wird auch eine Performance mit dem Titel „Die Grubenlampe VI“ vom Briesker Verein „ich schreibe“ e.V. ab 14 Uhr präsentiert, die an die Lebens- und Arbeitswelten der einstigen Kolonie Marga erinnert. Das klingt doch nach einem spannenden Tag, oder?

Das Zechen- und Badehaus Brieske selbst ist aktuell eine Baustelle und daher nicht betretbar, aber dennoch wird das gesamte Areal zum Schauplatz einer lebendigen Veranstaltung. Während der gesamten Veranstaltung wird es Informationen über das laufende Projekt am Zechenhaus geben, sowie Angebote des Kulturellen Ankerpunkts. Es gibt so viel zu entdecken, dass man sich gut darauf vorbereiten sollte, um nichts zu verpassen.

Die Veranstaltungen sind nicht nur eine wunderbare Gelegenheit, die lokale Kultur zu erleben, sondern sie bringen auch die Geschichten und die Seele der Region zum Leben. Wer hätte gedacht, dass ein ehemaliges Industriegebiet so viel Potenzial birgt? Das ist die charmante Mischung aus Vergangenheit und Zukunft – und das sollten wir feiern!

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