Am 13. Januar besuchten die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Senftenberg „St. Peter und Paul“ das Landratsamt Senftenberg und bringen damit den Segen des neuen Jahres in die Verwaltung. Diese münzen sich auch in Spendenaktionen um, die Kindern in Not zugutekommen. Landrat Siegurd Heinze empfang die neugierigen Nachwuchssänger im Foyer des Jugendamtes, wo die Gruppe aus zehn Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren für eine fröhliche Atmosphäre sorgte. Sie hatten sich in mehreren Treffen auf diesen besonderen Auftritt vorbereitet – Lieder eingeübt und Segenshäuschen gebastelt.

Begleitet von Pfarrer Udo Jäkel und Gemeindereferent Thomas Lamm sangen die Sternsinger mit Herzblut, unterstützt von der Familie Geppert an der Gitarre. Ein Highlight war das Schreiben des Segensspruchs „20 * C + M + B + 26“ an die Türen des Jugend- und Landratsamtes, was einen prachtvollen Symbolcharakter hatte, wie Niederlausitz Aktuell berichtet.

Traditionelles Sternsingen mit einem guten Zweck

Die Besuche der Sternsinger sind Teil einer deutschlandweiten Tradition rund um den Dreikönigstag am 6. Januar. Die Kinder sind seit dem 4. Januar unterwegs und sammeln Spenden für das Kindermissionswerk, das Projekte in mehr als 100 Ländern unterstützt. Aktuell fokussiert sich die Aktion 2026 auf das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Dies steht im Kontext der alarmierenden Situation in Bangladesch, wo viele Kinder unter Missständen leiden.

Dieser Fokus auf Kinderarbeit wird auch in anderen Gemeinden sichtbar. In Verden zum Beispiel brachten sieben Kinder der St.-Josef-Gemeinde am 5. Januar Segen und Unterstützung für Bangladesch mit. In einem bewegenden Rahmen, bei dem Eberhard Walther als „Chauffeur und Süßigkeitenträger“ agierte, sangen sie Lieder und trugen Gedichte vor. Diese Art des Sternsingens — ohne Hausbesuche, aufgrund der nachlassenden Teilnehmerzahlen — zeigt sich als überinterkonfessionelles Projekt, das allen offensteht, wie Weser Kurier berichtet.

Kinder für Kinder – eine wichtige Botschaft

Die scheinbar kleine Aktion hat eine riesige Wirkung: Rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten in Bangladesch, viele unter gefährlichen, gesundheitsschädlichen Bedingungen. Die Abkürzung „C+M+B“ steht nicht nur für die Heiligen Drei Könige, sondern auch für den Wunsch „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Dieses Jahr bringen die Sternsinger nicht nur Segen, sondern auch eine klare Botschaft: Kinder sollen in die Schule gehen und nicht arbeiten müssen. Dies ist das Ziel der Initiativen, die von Organisationen wie der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation oder Caritas Bangladesch unterstützt werden, um die Rechte der Kinder zu fördern und ihre Bildung zu sichern, wie Bad Herrenalber Kirche hervorhebt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

So zeigen die Sternsinger nicht nur ihren Gesang, sondern auch großes Engagement für die Zukunft ihrer Altersgenossen weltweit. Mit der Hoffnung auf eine bessere Welt durch Bildung und Schutz vor Kinderarbeit sind sie ein leuchtendes Beispiel für den echten, unegoistischen Einsatz von Jugendlichen in unserer Gesellschaft.