Heute ist der 29. Juni 2026, und in der Oberspreewald-Lausitz steht eine aufregende Neuerung an: Fünf große Seen werden zu einem schiffbaren Verbund, und die Region öffnet sich damit für neue touristische Möglichkeiten! Die Seen, die alle im ehemaligen Tagebaugebiet entstanden sind, heißen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See. Ein historischer Meilenstein, wie es Landrat Alexander Erbert (CDU) treffend formuliert hat. Wer hätte gedacht, dass aus den Tagebaurestlöchern der 1960er Jahre so ein attraktives Freizeitparadies entsteht?

Ab sofort können drei neue Kanäle genutzt werden, die die Seen miteinander verbinden und den gesamten Verbund auf eine beeindruckende Wasserfläche von rund 5300 Hektar erweitern. Die Kanäle sind der Sornoer Kanal, der Rosendorfer Kanal und der Ilse Kanal – alle ab heute in Betrieb! Und das Beste: Die maximale Fahrzeuglänge beträgt 25 Meter! Aber aufgepasst, Segelboote müssen ihren Mast legen, denn das Segeln in den Kanälen ist untersagt.

Touristische Perspektiven

Die Region erhofft sich viel von diesem neuen Angebot. Bisher kamen hauptsächlich Tagesgäste, aber jetzt sollen längere Aufenthalte gefördert werden. Vor allem Touristen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, sowie verstärkt aus Tschechien und Polen werden ins Lausitzer Seenland gelockt. Man hat große Pläne – das Motto „Vom ‚Bergmann zum Seemann’“ spiegelt den Wandel von einer Bergbau- zu einer Wasserregion wider. Es gibt bereits erste Erfolge im Tourismus, und das ist erst der Anfang!

Anlegemöglichkeiten sind ausreichend vorhanden – sowohl an gekennzeichneten Marinas als auch an öffentlichen Wasserwanderrastplätzen. Ankern ist in den Seen erlaubt, in den Kanälen hingegen nicht. Und für die sportlichen unter den Bootsfreunden: Sportboote benötigen ein amtliches Kennzeichen, während andere Kleinfahrzeuge einfach nur eine Kennzeichnung mit Name und Anschrift des Eigentümers brauchen. Wer jetzt Lust hat, selbst hinauszufahren, kann am Senftenberger und Geierswalder See Boote chartern, während es am Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See aktuell nicht möglich ist.

Ein Blick in die Zukunft

Die Schleuse am Koschener Kanal, die 1.050 Meter lang ist, benötigt etwa 45 Minuten für die Schleusung. Eine kleine Geduldsprobe, aber die Vorfreude auf das, was kommt, macht das wett! Eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h auf dem Senftenberger und Großräschener See sowie 30 km/h auf dem Geierswalder und Partwitzer See lässt das Herz von Wassersportfans höher schlagen. Aber denkt daran: In einer Zone von 100 Metern vor dem Ufer gilt eine reduzierte Geschwindigkeit!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die ersten Rundfahrten auf dem Senftenberger und Großräschener See sind bereits im Angebot, ein echter Leckerbissen für alle, die das Lausitzer Seenland vom Wasser aus erkunden möchten. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Die Region hat viel zu bieten, und der Weg vom „Bergmann zum Seemann“ ist ein aufregendes Abenteuer für alle, die die Schönheit der Natur lieben.