Im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke in Guben hat die Zukunft der Knieoperationen ein neues Kapitel aufgeschlagen. Vor wenigen Tagen wurde hier zum ersten Mal ein Operationsroboter mit dem klangvollen Namen „ApolloKnee“ eingesetzt. Das ist schon ziemlich aufregend, oder? Dieser kleine technische Wunderknabe bringt frischen Wind in die Welt der Medizin und unterstützt die Ärzte bei der Planung und Durchführung von Knieprothesen. Und das alles mit hochpräzisen Messdaten – das klingt fast wie aus einem Sci-Fi-Film!
Die Premiere fand in der letzten Woche statt, und Chefarzt Dr. medic Ruslan Netedu sowie Dr. Andreas Krainz, der Leiter des EndoprothetikZentrums, waren an diesem historischen Moment beteiligt. Aber keine Sorge, der Roboter übernimmt nicht die OP selbst. Vielmehr liefert er präzise Daten über Sensoren und Kameras, die es den Ärzten ermöglichen, die optimale Position der Prothese zu berechnen. Nach dem Freilegen des Kniegelenks werden Sensoren am Ober- und Unterschenkel angebracht. Das klingt vielleicht etwas ungemütlich, aber es ist nötig, um die Bewegungen und Spannungen des Bandapparates zu analysieren.
Technologie trifft auf Präzision
Ein dreidimensionales Modell des Kniegelenks wird erstellt, das die Ärzte bei der Planung unterstützt. So kann die Prothese ganz individuell an die Anatomie des Patienten angepasst werden. Das hat gleich mehrere Vorteile: eine genauere Planung der Implantatgröße, eine höhere Passgenauigkeit der Knieprothese und nicht zuletzt eine Schonung von Gewebe und Knochensubstanz. Auch die Operations- und Narkosezeiten werden durch diese roboterassistierte Methode verkürzt – da freut sich nicht nur der Arzt, sondern auch der Patient.
Andreas Mogwitz, der Geschäftsführer des Krankenhauses, erklärte, dass der Roboter sogar in der Lage ist, Belastungen zu simulieren. Das ist wie ein zusätzliches Puzzlestück, das dabei hilft, die optimale Ausrichtung des künstlichen Gelenks zu bestimmen. Wer hätte gedacht, dass Technik so viel zur Heilung beitragen kann?
Informationsveranstaltung am 3. Juni
Am Mittwoch, den 3. Juni, wird es im Auditorium des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke eine Informationsveranstaltung geben, die sich ganz um das Thema Knieprothesen-Operationen dreht. Ab 17 Uhr können Interessierte nicht nur den OP-Roboter in Aktion sehen, sondern auch mehr über den Ablauf einer Knieprothesen-Operation erfahren. Von der Operationsvorbereitung bis zur Physiotherapie wird alles vorgestellt – eine tolle Gelegenheit für alle, die Fragen haben oder einfach nur neugierig sind!
Es ist faszinierend zu sehen, wie neue Technologien die Medizin revolutionieren. Guben kann sich glücklich schätzen, bei dieser Entwicklung ganz vorne mit dabei zu sein. Man fragt sich, was als Nächstes kommt – vielleicht ein Roboter, der uns morgens den Kaffee bringt? Aber bis dahin dürfen wir uns auf die nächsten Fortschritte in der Chirurgie freuen. Es bleibt spannend!