Heute ist der 25. Mai 2026, und in der Region Spree-Neiße hängt ein Schatten über den Herzen vieler Menschen. Die Polizei sucht weiterhin nach den vermissten Geschwistern Frieda und Alfons, die seit August 2021 spurlos verschwunden sind. Damals waren sie 7 und 8 Jahre alt – einfach noch Kinder. Wie schrecklich, dass sie seit so langer Zeit nicht mehr in ihren vertrauten Umgebungen sind, nicht mehr lachen, nicht mehr spielen können. Ihre Mutter hat sie widerrechtlich aus ihrem familiären Umfeld geholt, und seither sind sie wie vom Erdboden verschluckt.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Polizeidirektion Süd haben nun erneut die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. Mögliche Aufenthaltsorte der Familie könnten im Raum Chemnitz oder Mecklenburg-Vorpommern liegen, aktuell gibt es aber auch Anhaltspunkte, die auf Frankfurt (Oder) hindeuten. Trotz aller Bemühungen – und die waren wirklich enorm – gibt es bisher keine Spur von den drei. Wie frustrierend für die ermittelnden Beamten und vor allem für die Angehörigen, die in ständiger Ungewissheit leben müssen. Sie können nicht einfach aufhören zu hoffen, oder?
Ein Teil der Kampagne „Spurlos Verschwunden“
Der Fall von Frieda und Alfons ist Teil einer größeren bundesweiten Initiative des Bundeskriminalamtes unter dem Motto „Spurlos Verschwunden“. Diese Kampagne beleuchtet mehrere Vermisstenfälle und versucht, neue Hinweise aus der Bevölkerung zu gewinnen. Es ist ein verzweifelter, aber notwendiger Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen. Jedes Jahr verschwinden in Deutschland zehntausende Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2025 waren es laut Polizei rund 108.900! Die meisten kehren nach kurzer Zeit zurück, doch es gibt auch viele Fälle, die über Jahre ungeklärt bleiben. Das lässt Familien im emotionalen Chaos zurück.
Die Ermittler sind auf der Suche nach Zeugen, die Frieda, Alfons und ihre Mutter seit deren Verschwinden gesehen haben oder etwas über ihren aktuellen Aufenthaltsort wissen. Es sind manchmal die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen können. Ein einfaches „Ich habe sie hier gesehen“ könnte die Wende bringen, nach der die Polizei sucht. Hinweise können an die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße unter der Telefonnummer 0355-49371224 gegeben werden. Oder ganz bequem online über das Hinweisportal der Polizei Brandenburg.
Die Hoffnung bleibt
Ehrlich gesagt, das Warten auf Neuigkeiten ist für die betroffenen Familien unerträglich. Die Ungewissheit nagt an den Seelen, und die ständige Frage „Was ist nur aus ihnen geworden?“ bleibt unbeantwortet. Der internationale Tag der vermissten Kinder macht auf das Schicksal dieser kleinen Seelen aufmerksam. Es ist wichtig, dass wir nicht aufhören, über solche Fälle zu reden, dass wir nicht die Hoffnung verlieren. Das BKA ruft uns auf, die Kampagne zu unterstützen, sei es durch Teilen in sozialen Netzwerken oder durch das Weitergeben von Hinweisen. Vielleicht, nur vielleicht, könnte eine einzige Beobachtung entscheidend sein.
Wenn du etwas weißt oder auch nur einen Verdacht hast, zögere nicht, dich zu melden. Die Rückkehr der Geschwister und ihrer Mutter könnte von deiner Information abhängen. Die Zeit vergeht, aber die Hoffnung bleibt. Für Frieda und Alfons – und für all die anderen, die noch vermisst werden.