Die Masterstudierenden der BTU Cottbus-Senftenberg sind derzeit damit beschäftigt, ein spannendes Projekt zu entwickeln, das sich mit dem Thema „Dritte Orte“ im ländlichen Raum befasst. Diese Begegnungsorte sind entscheidend für den sozialen Austausch und das gesellschaftliche Zusammenleben, da sie neben Zuhause und Arbeitsplatz einen Raum bieten, um miteinander zu interagieren und Gemeinschaft zu erleben. Die Studierenden untersuchen, wie solche Orte im Landkreis Spree-Neiße erhalten oder neu geschaffen werden können, insbesondere im Kontext des demografischen Wandels und der Daseinsvorsorge. Ihre Ergebnisse werden am Dienstag, den 17. Februar 2026, in einer öffentlichen Zukunftswerkstatt in Cottbus präsentiert. Der Projektname lautet „Dritte Orte in der ländlichen Entwicklung“ und wird durch die Praxisforschungsstelle Cottbus im Rahmen des Projekts „Transferraum Alterperimentale“ gefördert. Interessierte können sich zur Teilnahme per E-Mail anmelden.
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Das Wintersemester ist bereits drei Wochen alt, und die Studierenden der Stadt- und Regionalplanung haben sich intensiv mit der Entstehung und Vernetzung von Dritten Orten beschäftigt. Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Berücksichtigung der Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel in ländlichen Gebieten entstehen. Im Rahmen ihrer Projektarbeit haben sie auch Exkursionen unternommen, um praktische Einblicke zu gewinnen. So besuchten sie die Villa Digitalkultur in Forst, wo sie ein Repair Café, einen Kino- und Veranstaltungssaal sowie Co-Working-Angebote erkunden konnten. Weitere Stationen waren der Konsum in Jänschwalde, wo sie bei einem gemeinsamen Mittagessen Einblicke in die Gemeinschaftsarbeit erhielten, und das Heimat- und Freilichtmuseum Dissen, das sich zu einem wichtigen Begegnungsort entwickelt hat.
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Die Zukunftswerkstatt: Vernetzt in die Zukunft

Die bevorstehende Zukunftswerkstatt mit dem Titel „Vernetzt in die Zukunft – Dritte Orte im Dialog“ findet am 17. Februar 2026, ab 16:30 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Cottbus-Sachsendorf statt. Hier werden die Studierenden ihre Erkenntnisse präsentieren und die Bedarfe sowie Ideen aus den Gemeinden an Thementischen diskutieren. Ziel ist es, eine Grundlage für die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Akteuren und Bürgern im Landkreis Spree-Neiße zu legen. Mit dem Fokus auf die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung, wird in der Zukunftswerkstatt erörtert, wie Dritte Orte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen können.
Das Projekt ist besonders relevant im Kontext des demografischen Wandels, da ländliche Regionen oft vor Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Gesundheitsversorgung stehen. Die Bundesregierung hat erkannt, dass die Handlungsfähigkeit der Kommunen entscheidend für die Entwicklung ländlicher Räume ist.
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Die Rolle der Dritten Orte in ländlichen Räumen

Die Bedeutung der Dritten Orte wird auch durch den Regierungsbericht über ländliche Räume unterstrichen, der von verschiedenen Bundesressorts erarbeitet wurde. Dieser Bericht zeigt, dass ländliche Regionen entscheidend für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands sind und dass über die Hälfte der Bevölkerung in diesen Gebieten lebt. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, wie dem demografischen Wandel und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Mobilität, sind Dritte Orte unerlässlich, um das gesellschaftliche Leben zu fördern und die Daseinsvorsorge sicherzustellen. Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und trägt zur Lebensqualität und zum sozialen Zusammenhalt bei.

Die Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg leisten mit ihrem Projekt einen wertvollen Beitrag zur Erforschung und Stärkung dieser Dritten Orte, was nicht nur für den Landkreis Spree-Neiße, sondern auch für andere ländliche Regionen von großer Bedeutung sein könnte.

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