Heute ist der 7.05.2026 und die Region Spremberg hat einiges erlebt. Ein bunter Mix aus Verkehrsunfällen und einem etwas unkonventionellen Polizeieinsatz sorgt für Gesprächsstoff. Man fragt sich, wo die Grenzen des guten Geschmacks und der Vernunft liegen, wenn es um das eigene Fahrzeug geht. Aber dazu später mehr.
Am Mittwochabend, so gegen 21:30 Uhr, wurde die Polizei in Guben gerufen. Zeugen hatten einen Mann in der Pestalozzistraße beobachtet, der sich mit einem SEAT anlegte – und zwar nicht auf die feine Art. Er riss die Nummernschilder ab und schmiss sie einfach weg! Offenbar war der Kerl stark alkoholisiert und möglicherweise auch unter Drogeneinfluss. Als die Ordnungshüter eintrafen, zeigte er sich von seiner aggressiven Seite und landete schließlich im Gewahrsam. Bei ihm fanden die Polizisten Kennzeichen eines NISSAN, die am Donnerstag dem Halter zurückgegeben werden sollen. Was für ein Auftritt!
Verkehrsunfälle ohne Verletzte
Doch das war noch nicht alles, denn auch in Lieske wurde am Mittwoch um 15:50 Uhr ein Verkehrsunfall gemeldet. Hier kollidierten gleich drei Autos – ein VW, ein OPEL und ein CITROEN – auf der Liesker Dorfstraße. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt und die Fahrzeuge konnten, trotz eines Sachschadens von etwa 8.000 Euro, fahrbereit bleiben. Man fragt sich, wie das passieren konnte und ob die Fahrer einfach nur einen schlechten Tag hatten.
Etwas später, um 14:45 Uhr, ereignete sich in Spremberg, genauer gesagt in der Karl-Marx-Straße, eine weitere Kollision. Ein OPEL-Kleinwagen und ein AUDI stießen zusammen, und der Grund? Ein missglücktes Parkmanöver. Der Sachschaden belief sich auf rund 1.500 Euro, aber auch hier blieben die Autos fahrbereit. Parken kann manchmal echt ein Drahtseilakt sein!
Ein unruhiger Nachmittag in Burg
Und dann hätten wir da noch den Verkehrsunfall in Burg, der kurz nach 14:30 Uhr auf der Ringchaussee in der Nähe der Therme passierte. Ein MERCEDES-Transporter und ein MITSUBISHI-Pickup prallten ineinander. Auch hier das gleiche Bild: Keine Verletzten, beide Fahrzeuge blieben fahrbereit, jedoch betrug der geschätzte Sachschaden etwa 10.000 Euro. Man fragt sich, was in den Köpfen der Fahrer vorgegangen sein mag, als sie in dieser Situation waren.
Am frühen Sonntagmorgen, nicht lange nach den Vorfällen in der Region, sorgte ein 19-Jähriger in Potsdam-Babelsberg Süd für Aufregung. Mit einem gemieteten VW rammte er gleich vier parkende Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Und es wird noch skurriler: Wenig später wurde ein Fahranfänger mit 0,81 Promille Alkohol im Blut in derselben Straße kontrolliert. Das ist ein ganz schöner Bock!
Außerdem gab es in der Nacht zu Sonntag zwei Einbrüche in Kleintransporter in Potsdam. Aus einem VW-Transporter wurde Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen, während ein zweiter aufgebrochener Renault-Transporter entdeckt wurde, dessen Schaden sich auf etwa 200 Euro belief. Die Polizei sucht noch immer nach Hinweisen auf die Täter.
Als ob das nicht schon genug wäre, wurde am Sonntagvormittag eine leblose Person im Wasser nahe der Glienicker Brücke in Potsdam entdeckt. Die Feuerwehr barg einen 69-jährigen Mann, für den ein Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. So viele traurige und tragische Ereignisse an einem einzigen Wochenende.
In einer Zeit, in der man sich fragt, wie viel Verantwortung jeder Einzelne für sein Verhalten übernehmen kann, bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle weniger werden. Die Polizei ist stets auf der Hut und zeigt, dass sie auch in schwierigen Situationen nicht wegsieht. Aber manchmal fragt man sich, ob es nicht besser wäre, einfach die Finger von Alkohol und Drogen zu lassen – und das Auto stehen zu lassen.