Ein großes Lob für die Nachwuchsförderung bei der Feuerwehr in Brandenburg kam am 28. November 2025 aus dem Potsdamer Landtag. Die Berufsorientierende Oberschule (BOS) in Spremberg wurde für ihr Engagement im Projekt „Feuerwehr macht Schule“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Dieses innovative Wahlpflichtfach ist das erste seiner Art an einer weiterführenden Schule in Brandenburg und wurde zum Schuljahr 2023/2024 eingeführt.

Die BOS Spremberg/Grodk hat in einem Landeswettbewerb, an dem insgesamt 22 Schulen teilnahmen, einen beachtlichen dritten Platz erzielt, wie Radio Cottbus berichtet. Die beiden ersten Plätze gingen an Schulen in Oranienburg und Angermünde. Diese Ehrung wertet man als Zeichen für das herausragende Engagement von Lehrern und Schülern.

Ein innovativer Lehransatz

Das Wahlpflichtfach Feuerwehr hat sich zum Ziel gesetzt, den Schülerinnen und Schülern grundlegende Feuerwehrfertigkeiten zu vermitteln. Der Unterricht erstreckt sich über zwei Jahre und bereitet die Jugendlichen intensiv auf den Feuerwehralltag vor. Nach Bestehen der Abschlussprüfung erhalten die Schüler den Titel Truppmann oder Truppfrau, was ihnen die Mitwirkung im operativen Einsatzdienst der Feuerwehr ermöglicht. Dies öffnet ihnen viele Türen zu beruflichen Perspektiven im Brandschutz oder Rettungsdienst.

Die Einführung des Fachs erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband und der Stadt Spremberg/Grodk, die beide tatkräftig an der Entwicklung dieses Programms mitgewirkt haben. Schüler, die sich für diese Ausbildung entscheiden, erlernen nicht nur wichtige Fertigkeiten, sondern auch die Verantwortung und Teamarbeit, die für die Feuerwehr unabdingbar sind.

Anerkennung im Landtag

Die feierliche Ehrung fand im Potsdamer Landtag statt, wo Vertreter der BOS sowie der Feuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes zusammenkamen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Diese Würdigung ist nicht nur ein Schritt zur Sichtbarkeit der wertvollen Arbeit, die an der BOS geleistet wird, sondern auch ein Ansporn für die Schüler, ihre Kenntnisse weiter auszubauen und eventuell selbst in die Fußstapfen ihrer Lehrer zu treten.

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Mit dem zielgerichteten Ansatz und dem großen Engagement aller Beteiligten zeigt die BOS in Spremberg ein bemerkenswertes Beispiel für die Integration von praktischen Ausbildungselementen in den Schulalltag. Das Projekt „Feuerwehr macht Schule“ setzt somit nicht nur auf Theorie, sondern auch auf praxisnahe Erfahrungen und fördert die nächste Generation für die Herausforderungen im Feuerwehrdienst.

In einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement und praktische Wissenserfahrungen hoch im Kurs stehen, setzt die BOS Spremberg/Grodk mit ihrem Konzept neue Maßstäbe, die ganz bestimmt nicht nur in der Region, sondern auch darüber hinaus Beachtung finden werden. Das ist doch eine gute Nachricht für die Feuerwehr und die zukünftigen Feuerwehrleute von Spremberg!