In Bernau hat sich in den letzten Monaten ein spannendes Projekt entwickelt, das frischen Wind in die Stadtentwicklung bringt. Unter dem Titel „Stadtentdecker“ haben Viertklässler der Georg-Rollhagen-Grundschule einen tiefen Einblick in die Welt der Stadtplanung gewonnen. Wie sie dabei ihre Visionen für ein kinderfreundlicheres Bernau präsentieren, erfuhren die Besucher der Abschlussveranstaltung am 15. Januar im Bürgersaal des Neuen Rathauses. Dieses innovative Programm ist die erste Kooperation seiner Art in Bernau und wurde in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Architektenkammer ins Leben gerufen.

Die Schüler:innen der Klasse 5d schlüpften über ein halbes Jahr hinweg in die Rolle von Stadtplanern. Ziel des Projektes ist es, die Bedürfnisse der jüngeren Generation in die Stadtentwicklung mit einfließen zu lassen. Auf dem Programm standen ein Stadtspaziergang, in dessen Rahmen die Kinder ihre Umgebung ganz genau unter die Lupe nahmen. In der anschließenden Arbeitsphase an der Schule wurden die gesammelten Eindrücke kreativ bearbeitet. Ihre Ergebnisse – rund um Themen wie Tierschutz, Begrünung historischer Orte und Gestaltungsideen für den Schwanenteich – wurden durch Modelle, Zeichnungen und digitale Dokumentationen anschaulich vermittelt. Besonders bemerkenswert: Die kreativen Ergebnisse der Kinder fließen langfristig in die künftige Gestaltung der Bernauer Innenstadt ein.

Wichtige Stimmen und Ausblicke

Zur Feier des Abschlusses wurde die Veranstaltung vom Infrastrukturminister Detlef Tabbert eröffnet, der die Bedeutung der Partizipation junger Menschen in den Vordergrund stellte. Bürgermeister André Stahl und der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer, Andreas Rieger, unterstrichen ebenfalls, wie wichtig Bildungsformate sind, die sich mit Themen der Baukultur und Stadtentwicklung auseinandersetzen. „Die Kinder sind die Botschafter ihrer eigenen Ideen“, stellte Rieger fest. Tatsächlich nahmen Kinder wie Pepe, Emilia, Tamia und Johanna auf dem Podium Platz, um ihre Visionen und Anregungen zu teilen und in eine lebhafte Diskussion mit Vertretern der Kommunalpolitik und Stadtverwaltung einzutauchen.

Ein Höhepunkt des Events war der Auftritt der Klassen-Crew „Rollenhagen Roller“, die die Ideen ihrer Mitstreiter mit einem eingängigen Rap musikalisch dargeboten. Die Kinder wurden für ihre kreativen Leistungen mit Teilnahmeurkunden von der Brandenburgischen Architektenkammer geehrt. Das Projekt, das von der Brandenburgischen Architektenkammer und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gefördert wurde, trägt zur Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für ihre gebaute Umwelt bei und fördert eine kritische Auseinandersetzung mit der Umgebung.

Die Präsentation der Stadtentdecker-arbeiten bietet nicht nur einen wertvollen Einblick in die Meinungen und Wünsche der jüngeren Generation, sondern stellt auch einen bedeutenden Beitrag zur lokalen Demokratie dar. Ein riesen Dankeschön an alle Beteiligten, die dieses Format möglich gemacht haben und zeigt: Kinder haben viel zu sagen, und ihre Ideen sind mehr als nur Spinnereien – sie sind ein wichtiger Teil unserer Stadtentwicklung!

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