Am 25. Februar 2026 wird im Treff 23 in Bernau bei Berlin ein Vortragsabend zu Ehren des bedeutenden Regisseurs und Drehbuchautors Konrad Wolf stattfinden. An diesem Abend wird die Studentin Johanna Deventer von der Filmuniversität Babelsberg ihre sechsteilige Doku-Podcast-Serie über Wolf präsentieren. Diese Serie kombiniert Archivmaterial, Zeitzeugenberichte, Interviews und einen eigens komponierten Soundtrack, was einen tiefen Einblick in das Lebenswerk dieses herausragenden Filmschaffenden gibt. Der Vortragsabend beginnt um 19 Uhr und der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Konrad Wolf, der 2023 anlässlich seines 100. Geburtstags mit zahlreichen Veranstaltungen gewürdigt wurde, bleibt auch in den kommenden Jahren ein zentrales Thema in der Kulturarbeit der Stadt Bernau. So plant das Kulturamt der Stadt Bernau im Jahr 2026 eine Reihe von Veranstaltungen, die sich mit seinem Leben und Werk befassen. Ein zweiter Vortragsabend findet am 4. März 2026 ebenfalls um 19 Uhr statt und thematisiert die Freundschaft zwischen Konrad Wolf und dem Bildhauer Wieland Förster. Hier wird Stefanie Eckert von der DEFA-Stiftung über die Wertschätzung von Wolfs Filmen in Frankreich berichten.

Einblicke in das Leben und Werk

Besonders bemerkenswert ist, dass viele Studierende der Filmuniversität Babelsberg, die nach Konrad Wolf benannt ist, oft wenig über ihren Namenspatron wissen. Dies hat ein Team von Studierenden dazu angeregt, sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, wer Konrad Wolf war. Ihre Recherchen umfassten Interviews mit Experten und Bekannten von Wolf und führten zur Entstehung eines Podcasts, der ab April kostenfrei auf Spotify und YouTube verfügbar sein wird. Der Podcast enthält Filmausschnitte und Archivmaterialien von der DEFA-Stiftung und dem Rundfunkarchiv und wird durch Zeitzeugen wie den Kameramann Werner Bergmann und die Schriftstellerin Christa Wolf ergänzt.

Die Filmuniversität Babelsberg selbst feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen und hat sich seit ihrer Gründung 1954 als Ausbildungsstätte für Filmschaffende und als Produktionsort für studentische Filme etabliert. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wird ein Programm mit sieben Kurzfilmen gezeigt, das die Entwicklung über die Jahrzehnte thematisiert. Diese Filme beleuchten die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter verschiedenen politischen Umständen und zeigen die Kreativität und Unangepasstheit junger Menschen.

Veranstaltungsort und Kontakt

Die Veranstaltungen finden im Treff 23, Breitscheidstraße 43b in Bernau statt. Für weitere Informationen können Interessierte das Kulturamt der Stadt Bernau kontaktieren unter der Telefonnummer 03338/365 311 oder per E-Mail an kulturamt@bernau-bei-berlin.de. Es ist eine hervorragende Gelegenheit, sich mit dem Werk von Konrad Wolf auseinanderzusetzen und mehr über die Geschichte des deutschen Films zu erfahren.

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Die Quelle für diese Informationen ist barnim-aktuell.de, während zusätzliche Details über den Podcast und die Recherchen der Studierenden auf defa-stiftung.de zu finden sind. Weitere Einblicke in die Geschichte der Filmuniversität gibt es unter filmuniversitaet.de.