Heute ist der 2.06.2026 und in Eberswalde, genauer gesagt im Stadtteil Finow, blitzen die mobilen Radarkontrollen wieder fröhlich vor sich hin. An zwei Standorten ist die Polizei aktiv, um die Geschwindigkeit der Autofahrer zu überwachen. Um 08:45 Uhr war der Stand der Dinge so, dass seit 07:07 Uhr in der Spechthausener Straße (PLZ 16227) eine mobile Radarfalle installiert wurde. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, aber wo genau die Falle steht, das bleibt vorerst ein Geheimnis. Eine weitere, seit 08:26 Uhr aktive Radarfalle in der Eberswalder Straße hat es sogar auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von nur 10 km/h gebracht. Das kann man sich kaum vorstellen – 10 km/h? Da muss man ja schon fast im Schritttempo fahren!
Generell sind Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet möglich. Und die Autofahrer sind gut beraten, sich an die Geschwindigkeitsvorgaben zu halten, denn es winken nicht nur Bußgelder, sondern auch die Möglichkeit, ein paar Punkte in Flensburg zu sammeln. Wer sich nicht an die Regeln hält, der hat schnell die Quittung in Form eines Strafzettels in der Hand. Und das kann ganz schön ins Portemonnaie gehen.
Rückblick auf die Vergangenheit
<pDoch die Geschichte der Radarkontrollen in Eberswalde hat auch ihre dunklen Seiten. Am 30. Mai 2025, also vor etwas mehr als einem Jahr, wurde ein Blitzer-Anhänger in Eberswalde in Brand gesetzt. Die Polizei ermittelte in dieser Angelegenheit. Der Vorfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen in der Heegermühler Straße. Der Brand war schnell gelöscht, und erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der Anhänger von außen entzündet worden war. Der Blitzer war erst seit drei Wochen im Probebetrieb, und die ersten Tage hatten schon über 500 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Das zeigt, wie dringend die Verkehrsüberwachung nötig war!
Im Anhänger befand sich ein gemietetes Laser-Geschwindigkeitsmessgerät, das Geschwindigkeitsüberschreitungen aus einer Entfernung von bis zu 75 Metern registrieren kann. Ziemlich beeindruckend – und auch ein bisschen furchteinflößend, wenn man selbst auf der Straße unterwegs ist. Die Daten der geblitzten Fahrzeuge wurden sofort ins Internet übertragen, sodass man immer auf dem Laufenden ist, wer sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten hat. Und ja, der Mietvertrag sieht vor, dass die Verleihfirma sofort einen Ersatz für den Anhänger bereitstellen muss. Laut Eberswalder Ordnungsamt soll dieser Ersatz Anfang der kommenden Woche verfügbar sein.
Fragen über den Schutz der Verkehrsüberwachung
<pDer Vorfall mit dem brennenden Blitzer wirft natürlich auch Fragen auf – wie sicher sind unsere Verkehrsüberwachungseinrichtungen eigentlich? Die Polizei hat Beweismittel gesichert und ein Strafverfahren eingeleitet, aber viele Bürger fragen sich, was getan werden kann, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Es ist doch ein bisschen beunruhigend, dass jemand so weit geht, um gegen die Verkehrsüberwachung zu protestieren.
<pAuch wenn die Geschwindigkeitskontrollen zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen, sind die Toleranzabzüge bei Geschwindigkeitskontrollen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Brandenburg gelten beispielsweise 3 km/h unter 100 km/h und 3 % darüber. Wer das alles nicht genau im Kopf hat, sollte sich vielleicht einen kleinen Reminder ins Auto kleben. Und falls man doch mal einen Bußgeldbescheid erhält, kann man innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen – ein kleiner Lichtblick in der oft frustrierenden Welt der Verkehrsüberwachung!