Am 22. Mai 2025 verstarb die bedeutende Fotografin Karin Székessy-Wunderlich im Alter von 87 Jahren in Hamburg. Sie hinterlässt ein beeindruckendes Lebenswerk, das unter anderem sensible Porträts renommierter Künstler wie Joseph Beuys und Friedensreich Hundertwasser umfasst. Karin Székessy war nicht nur eine talentierte Künstlerin, sondern auch die Ehefrau des Malers Paul Wunderlich, der in Eberswalde geboren wurde. Ihre künstlerische Verbindung war über 47 Jahre lang stark, geprägt von Unternehmungen und gemeinsamen Projekten barnim.de berichtet.

Die vielfältigen Aktivitäten dieser Künstlerin spiegeln sich in ihrer Fähigkeit wider, verschiedene Sujets zu erfassen. Ihre Werke, darunter poetische Landschaften, Stillleben und Aktaufnahmen, entstanden oft in enger Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann und wurden immer wieder in seinen Gemälden dargestellt. Die Liebe und Wertschätzung, die Paul Wunderlich für sie hegte, äußerte sich auch in seiner Bezeichnung für sie als „die schöne Fotografin“ barnim-aktuell.de.

Würdigung durch Sonderausstellung

Um ihr Lebenswerk zu ehren, findet am 13. Dezember 2025 die Vernissage der Sonderausstellung „Karin Székessy (1938-2025) – Meine Frau, die schöne Fotografin“ im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde statt. Diese Schau zeigt Fotografien von Székessy aus sechs Jahrzehnten sowie Werke von Paul Wunderlich. Ziel der Ausstellung ist es, ihren Einfluss auf die Fotografie und die Darstellung von Frauen zu würdigen barnim.de.

Die Eröffnung der Ausstellung wird ein ganz besonderes Ereignis, an dem Thomas Kumlehn als Sprecher auftritt. Begleitet wird die Veranstaltung vom Kontrabassisten Jaspar Libuda. Wenige Monate zuvor fand bereits eine Retrospektive ihrer Werke in der Kunsthalle Lüneburg statt, wo ihr künstlerisches Schaffen und ihre Lebensgeschichte in den Fokus rückten barnim-aktuell.de.

Ein bleibendes Erbe

Karin Székessy war nicht nur als Künstlerin aktiv, sondern spielte auch eine engagierte Rolle in der kulturellen Arbeit der 2005 gegründeten Stiftung für das Paul-Wunderlich-Haus. Über zwei Jahrzehnte unterstützte sie die Stiftung durch Leihgaben, Zustiftungen und fachkundigem Rat. Ihr Engagement wird von Landrat Daniel Kurth gewürdigt, der betont, dass mit ihrem Tod eine leidenschaftliche Bewahrerin des künstlerischen Erbes von Paul Wunderlich verloren gegangen ist.

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Székessys Vermächtnis lebt in ihren Fotografien weiter, die nicht nur ästhetische Schönheit verkörpern, sondern auch eine tiefe Verbindung zur Kunst und Kultur aufweisen. Die kommende Ausstellung im Paul-Wunderlich-Haus verspricht, ihre außergewöhnlichen Beiträge zur Fotografie in den Mittelpunkt zu rücken und ihre Position als Ikone in der deutschen Kunstszene zu festigen.