Heute ist der 19.06.2026 und in Bernau schlägt das Sicherheitsherz des Barnim höher. An diesem Tag findet die lang erwartete Sicherheitskonferenz statt, organisiert von Landrat Daniel Kurth und Polizeileiter Jens Starigk. Ein Thema, das nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger bewegt: die Kriminalitäts- und Verkehrslage im Barnim für das Jahr 2025. So wird es spannend, denn die Zahlen sprechen eine klare Sprache.

Mit 10.057 registrierten Straftaten blieb die Häufigkeitszahl bei 5.180 – das liegt unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Da kann man schon ein bisschen aufatmen! Besonders erfreulich ist die Aufklärungsquote, die auf 53,8 Prozent gestiegen ist. Ein echter Lichtblick, wenn man bedenkt, dass im Vorjahr die Eigentumsdelikte und die Drogenkriminalität rückläufig waren. Allerdings ist der Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen nach einem niedrigen Vorjahresniveau ein Warnsignal. Hier muss die Polizei die Präventionsmaßnahmen intensivieren, um den trend zu stoppen.

Verkehrslage im Fokus

Doch nicht nur die Kriminalität ist Thema auf der Konferenz, auch die Verkehrssicherheit wird unter die Lupe genommen. 4.543 Verkehrsunfälle wurden im Barnim im Jahr 2025 erfasst, dabei gab es 13 Tote. Das ist schon eine bedrückende Bilanz. Die Hauptursachen für diese Unfälle? Vorfahrt, überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer. Das sind alles Dinge, die sich leicht vermeiden lassen, wenn man ein bisschen mehr Verantwortung zeigt.

Insgesamt hatte die Polizeiinspektion Barnim 23.342 Einsätze im Jahr 2025. Ein kleiner Rückgang der Einsätze insgesamt, aber ein Anstieg bei polizeilich begleiteten Versammlungen und Veranstaltungen. Das zeigt, dass die Bürger aktiver werden – und das ist doch auch ein gutes Zeichen. Man möchte ja nicht nur in einer ruhigen Ecke sitzen und abwarten, was passiert.

Blick in die Zukunft

Die Sicherheitskonferenz wird sicherlich viele Anregungen und neue Strategien hervorbringen. Man darf gespannt sein, wie die Verantwortlichen die Herausforderungen angehen werden. Vielleicht wird es sogar neue Initiativen geben, die sowohl Kriminalität als auch Verkehrsunfälle weiter senken können. In einer Zeit, in der Sicherheit ein immer wichtigeres Gut wird, ist es wichtig, dass alle zusammenarbeiten – von den Behörden bis hin zu den Bürgern selbst. Denn nur gemeinsam kann man die Lebensqualität im Barnim verbessern und ein sicheres Umfeld schaffen.

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