Die Stärkung der emotionalen und psychischen Gesundheit von Kindern ist ein zentrales Anliegen in der heutigen Gesellschaft. Dies wurde kürzlich bei einem Workshop für Eltern in der Kita Kindergärtnerei deutlich, der Mitte Februar in Barnim stattfand. Über 40 Eltern nahmen teil, um mehr über das Projekt „Starke Kinder Bernau“ zu erfahren, das gezielt auf Kinder in städtischen Kitas in Bernau ausgerichtet ist. Ziel dieses Projekts ist es, das psychische Wohlbefinden der Kinder zu fördern und ihnen in herausfordernden Lebenssituationen beizustehen. Die Themen des Workshops umfassten unter anderem den Umgang mit Trennungserfahrungen, Medienkonsum, Stress sowie den Übergang von der Kita zur Schule.

Im Rahmen des Workshops wurden verschiedene Figuren vorgestellt, darunter das unsichere Chamäleon, die Ärgerschlange und das Trichtermännchen. Diese Figuren repräsentieren starke Emotionen und sollen den Kindern helfen, kritische Situationen besser zu bewältigen. Die Leiterin der Kita, Christiana Morys, betonte die Bedeutung des Zuhauses für die emotionale Entwicklung der Kinder. Christian Thiele von der Akademie erklärte die Rolle der Eltern als „sicherer Hafen“. Die Teilnehmer lernten, wie sie Körpersprache deuten, Konflikte bewältigen und Grenzen aufzeigen können, um positive Verhaltensmuster zu fördern. Zudem bot der Workshop wertvolle Tipps für den Alltag und beantwortete Fragen zu Geschwisterkonflikten. Das Projekt wird durch die Gesundheitsförderung der Techniker Krankenkasse unterstützt.

Emotionale und psychosoziale Stärkung

Ein weiterer Aspekt der Workshops, wie sie auch auf der Seite von Starke Kids beschrieben werden, ist die spielerische Erkundung der emotionalen und psychosozialen Kompetenzen der Kinder. Die Idee dahinter ist, Kinder für ungewohnte Situationen stark zu machen und dabei ihre Neugierde und Spielfreude zu fördern. Durch Theaterspielen werden kindliche Fähigkeiten gestärkt, Spontaneität gefördert und das gemeinsame Handeln im sozialen Kontext unterstützt. Die Workshops sind ressourcenorientiert und helfen, die Resilienz der Kinder zu stärken, indem sie ihnen neue Bewältigungsstrategien und Perspektivwechsel anbieten.

Zusätzlich zu den Workshops ist es wichtig, dass Eltern verlässliche Routinen schaffen, um ihren Kindern Sicherheit und Orientierung zu bieten. Gemeinsame Zeiten, sei es beim Essen, Spielen oder Vorlesen, stärken die Bindung zwischen Eltern und Kindern. Als Eltern sollte man echtes Interesse an den Erlebnissen der Kinder zeigen und sie ermutigen, eigene Lösungen für altersgerechte Herausforderungen zu finden. Dies kann durch gezielte Fragen geschehen, wie etwa: „Was könntest du versuchen?“ anstelle von direkter Hilfe. Programme, die emotionale Regulation und Achtsamkeit vermitteln, zeigen positive Effekte auf die Resilienz von Kindern und Jugendlichen, wie auf AOK erläutert wird.

Insgesamt besuchen über 3.800 Kinder eine der 30 Kitas in Bernau, wobei die Stadt Bernau bei Berlin 17 Einrichtungen betreibt, darunter 12 Kitas für Kinder von null bis sechs Jahren. Solche Initiativen und Workshops sind entscheidend, um eine generationenübergreifende Kultur der Unterstützung und Resilienz zu fördern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren