Traditionelle Krippen-Ausstellung in Lobetal: Ein Fest für die Sinne!
Am 6. Januar 2026 ist es endlich soweit: Die Weihnachtskrippenausstellung in Lobetal wird eröffnet. In den Räumlichkeiten des Gemeindesaals Friedenshöhe, Bodelschwinghstraße 10, in 16321 Bernau OT Lobetal sind dann bis zum 11. Januar rund 40 bezaubernde Krippen zu besichtigen. Diese kommen nicht von irgendwoher, sondern sind das Ergebnis der Kreativität der Lobetalerinnen und Lobetalern, die aus ihrem Beschäftigungsbereich sowie von engagierten Mitarbeitenden stammen. Wie Barnim Aktuell berichtet, sind die Exponate so vielfältig wie die Herkunft der Schaffer: Es gibt große, kleine und internationale Krippen, die zum Staunen einladen.
Die Initiatorin der Ausstellung, Gisela Sammler, ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Lobetaler Kirchengemeinde. Unter ihrer Leitung entstanden Unikate, viele von ihnen selbst hergestellt oder aus Ton gefertigt. Spannend ist auch die Tatsache, dass viele dieser Krippen seit Generationen in Familienbesitz sind und somit eine persönliche Geschichte erzählen, die vom Zauber der Weihnachtszeit geprägt ist. Die Krippen stammen unter anderem aus fernen Ländern wie Afrika und Mexiko, was die Ausstellung besonders aufregend macht.
Ein Fest für die Sinne
Die Eröffnung findet am 6. Januar um 17 Uhr statt. Danach können die Besucherinnen und Besucher die liebevoll gestalteten Krippen täglich zwischen 15 und 18 Uhr besichtigen, mit Ausnahme des 11. Januars, an dem die Ausstellung nach dem Gottesdienst von 11 bis 13 Uhr geöffnet ist. Die zeitliche Gestaltung der Ausstellung passt perfekt in die Festtage und lädt sowohl Kunstliebhaber als auch die gesamte Familie ein, gemeinsam in die Welt der Weihnachtskrippe einzutauchen.
Wie auch in vielen katholischen Kirchen, wo man Krippenfiguren wie Maria, Josef und das Christkind bewundern kann, wird die Lobetal-Krippenausstellung ein Ort der Besinnlichkeit sein. Alamy stellte fest, dass Krippendarstellungen tief verwurzelt in der Tradition sind und sie die Geschichte der Geburt Jesu in Bethlehem lebendig werden lassen.
Die Geschichte der Krippen
Die Wurzeln der Weihnachtskrippe gehen weit zurück. Bereits im 10. Jahrhundert wurden in Kirchen religiöse Schaustellungen veranstaltet. Besonders der Heilige Franziskus von Assisi gilt als der „Vater der Krippe“, da er 1223 die erste Weihnachtskrippe in Greccio errichtete. Infolge der Blütezeit der Krippenkunst im Barock wurden beeindruckende Krippen in den Hochburgen Italien, Spanien und Deutschland geschaffen. Heute gibt es ein wieder wachsendes Interesse an dieser Kunstform, unterstützt durch zahlreiche Krippenvereine. Das Krippenmuseum in Brixen ist ein brillantes Beispiel mit seinen beeindruckenden Sammlungen, die die Geschichte der Krippen lebendig halten. Zudem sind Krippen eine wunderbare Möglichkeit, die Weihnachtszeit zu feiern und Traditionen über Generationen hinweg weiterzugeben, wie Krippenmuseum erläutert.
Also, nicht verpassen: Tauchen Sie ein in die zauberhafte Welt der Krippen in Lobetal – ein Fest für Groß und Klein!
