Am 19. März 2026 fand die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Werneuchen statt, die mit einem bedeutenden Beschluss endete: Das Standortkonzept für die Europaschule wurde mit großer Mehrheit bestätigt. Die Stadtverordneten billigten die Ergebnisse und Lösungsansätze des Konzepts, welches als Grundlage für zukünftige Investitionen am Schulstandort dienen soll. Ziel ist es, die baulich-räumlichen Anforderungen für einen modernen Schulstandort zu konkretisieren und städtebauliche sowie nutzungsbezogene Lösungsvorschläge zu formulieren. Zudem sollen zukünftige Raum- und Flächenbedarfe ermittelt und geprüft werden, um die Nutzung des Schulstandorts zu optimieren und effizienter zu gestalten. Dabei flossen auch Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten in die Überlegungen ein. Die Stadtverordneten betonten die Wichtigkeit der Europaschule als einzige weiterführende Schule in Werneuchen, und die kommunale Trägerschaft bleibt unbestritten. Das vollständige Standortkonzept ist auf der Internetseite der Stadt Werneuchen einsehbar (hier).

In einem weiteren Schritt wird die Europaschule in Köln mit einem Interimsbau in Holz-Modulbauweise ausgestattet. Dieser wird auf dem Gelände zwischen Alteburger Straße und Schönwasserstraße errichtet. Der Umzug der Schulgemeinschaft in das Interim ist für das Schuljahr 2027/28 geplant. Schulleiter Kai Grüner hat betont, dass mit dieser Maßnahme Transparenz für anmeldende Eltern geschaffen werden soll. Die Europaschule in Köln hat sich auf Sprachen spezialisiert und bietet ihren Schülern die Möglichkeit, sechs Fremdsprachen zu lernen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch und Niederländisch. Zudem betreibt die Schule eine eigene Schülerfirma, das Café „Milchig“, das Speisen und Getränke anbietet. Die Generalsanierung des alten Schulgebäudes, das seit 2015 unter Denkmalschutz steht, soll beginnen, sobald die Schüler in das Interim ziehen. Die Stadt rechnet mit einer Projektlaufzeit von mindestens vier Jahren für diese Sanierung. Ursprünglich war der Bezug des Interims für das Schuljahr 2025/26 geplant, doch aufgrund einer gemeinsamen Ausschreibung mit dem Gymnasium Kreuzgasse verzögert sich der Zeitplan (hier).

Barrierefreiheit und digitale Zukunft

Ein weiterer Aspekt, der in der Diskussion um Schulbauten und -standorte eine bedeutende Rolle spielt, ist die digitale Barrierefreiheit. Die KIP Fertigbau Bauträger GmbH setzt sich aktiv für die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ihrer Website ein. Ziel ist es, die digitale Zugänglichkeit für alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, zu optimieren. Dabei orientiert sich das Unternehmen an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Während vollständige Konformität nicht immer garantiert werden kann, wird kontinuierlich an Verbesserungen gearbeitet. Barrierefreiheit ist ein fortlaufender Prozess, der sich an sich entwickelnden Technologien und Nutzerbedürfnissen orientiert. Für eine bessere Nutzererfahrung werden Tools wie die OneTap-Barrierefreiheitstoolleiste angeboten, die anpassbare Textgrößen, Kontrasteinstellungen und vollständige Tastaturnavigation ermöglicht. Feedback ist willkommen, um die Barrierefreiheit weiter zu verbessern, und Anfragen werden innerhalb von 3–5 Werktagen geprüft (hier).