In Königs Wusterhausen startet die Stadtverwaltung eine spannende Initiative zur Mitbestimmung junger Menschen: Der Kinder- und Jugendbeirat wird neu besetzt, und Schülerinnen sowie Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren sind herzlich eingeladen, sich online zu bewerben. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek hebt die Bedeutung dieses Beirats als Sprachrohr für die Jugend in der Kommunalpolitik hervor. Hier haben die jungen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen zu Themen wie Freizeitangeboten, Schulwegen und kulturellen Projekten aktiv einzubringen.
Der Beirat wird die Interessen der jungen Generation vertreten und hat die Chance, in kommunalen Fachausschüssen Gehör zu finden. Dies ermöglicht es den Mitgliedern, ihre Vorschläge in die politische Diskussion einzubringen. Je nach Haushaltslage stellt die Stadt zudem finanzielle Mittel für Projekte oder Aktionen des Beirats zur Verfügung. Die Mitarbeit im Beirat erfolgt ehrenamtlich, und die Mitglieder wählen eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden aus ihrer Mitte. Bewerben können sich Jugendliche mit Wohnsitz in Königs Wusterhausen, die nicht Mitglied der Stadtverordnetenversammlung sind. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2026, und die öffentlichen Abstimmungen finden vom 1. bis 4. Juni 2026 statt. Mehr Informationen zur Bewerbung sind auf der Webseite der Stadt zu finden: hier.
Jugendbeiräte im Vergleich
Ähnliche Initiativen gibt es auch in anderen Städten, wie beispielsweise in Altona, wo junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren für einen Jugendbeirat kandidieren können. Dieser Beirat fungiert als Bindeglied zwischen Jugendlichen und der Verwaltung und hat die Aufgabe, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten. Die Mitglieder des Jugendbeirats haben Entscheidungsrechte in städtischen Ausschüssen und können direkt an kommunalen Entscheidungen mitwirken. Die Bewerbungsfrist für diesen Beirat läuft bis zum 15. März 2026, und die konstituierenden Sitzungen sind für den Zeitraum von Januar bis März 2026 geplant. Ab April 2026 wird der Regelbetrieb des Beirats aufgenommen, der regelmäßig Workshops zur Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen bieten wird. Weitere Informationen sind zu finden unter diesem Link.
Die Etablierung solcher Beiräte ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Mitbestimmung junger Menschen, sondern auch ein Zeichen für das wachsende Bewusstsein der Kommunen, die Stimmen der nächsten Generation ernst zu nehmen. In beiden Fällen, sowohl in Königs Wusterhausen als auch in Altona, zeigen die Initiativen, wie wichtig es ist, dass Jugendliche aktiv an politischen Prozessen teilnehmen und ihre Meinungen und Vorschläge einbringen können. Diese Form der politischen Bildung und der Beteiligung fördert nicht nur das Verantwortungsbewusstsein junger Menschen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit ihrer Stadt.