Am 21. Februar 2026 fand in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen der Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels statt. Dieser Wettbewerb zählt zu den ältesten und größten für Schülerinnen in Deutschland und erfreut sich jährlich einer riesigen Teilnahme von rund 600.000 jungen Vorleserinnen. In Königs Wusterhausen traten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler, die besten Vorlesenden ihrer Schulen, gegeneinander an, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die Jury, bestehend aus ehemaligen Siegerkindern, Mitarbeitenden von Volkshochschulen und Kulturvereinen, Studierenden sowie Lehrkräften im Ruhestand, hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die besten Vorleserinnen zu ermitteln. Am Ende setzte sich Lotta Philine Simon vom Friedrich-Schiller-Gymnasium durch und qualifizierte sich somit für den Bezirksausscheid. Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner aus dem Thienemann Verlag.

Ein Wettbewerb mit Tradition

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit seiner Gründung im Jahr 1959 hat sich der Wettbewerb kontinuierlich weiterentwickelt und fördert nicht nur die Lesekompetenz, sondern auch die Begeisterung für Bücher und die Offenheit für Neues. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt diesen Wettbewerb, der sich an alle sechsten Schulklassen richtet.

Der Ablauf des Wettbewerbs ist gut durchdacht: Er beginnt im Oktober an den Schulen und verläuft über mehrere regionale und länderweite Etappen bis hin zum großen Bundesfinale im Juni. Schülerinnen haben die Möglichkeit, ihr Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen, was nicht nur das Lesen fördert, sondern auch die Entdeckung neuer Bücher anregt.

Ein bedeutender Beitrag zur Leseförderung

Die flächendeckende Teilnahme von rund 600.000 Schülerinnen jährlich zeigt, wie wichtig dieses Event für die Leseförderung in Deutschland ist. Der Vorlesewettbewerb wird in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen durchgeführt, was die Gemeinschaft und das Engagement für die Lesekultur stärkt. Anmeldeschluss für die Schulsiegerinnen der Runde 2025/26 ist der 15. Dezember 2025, und die Vorfreude auf die nächsten Wettbewerbe ist bereits spürbar.

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In einer Zeit, in der digitale Medien immer mehr Raum einnehmen, ist der Vorlesewettbewerb ein wichtiger Faktor, um die Liebe zu Büchern zu bewahren und zu fördern. Die Veranstaltung in Königs Wusterhausen ist ein leuchtendes Beispiel für den Erfolg solcher Initiativen und zeigt, wie viel Freude und Begeisterung das Vorlesen bei jungen Menschen auslösen kann.[Quelle] [Quelle]