Am 26. Februar 2026 fand in Königs Wusterhausen ein spannender Regionalausscheid des Vorlesewettbewerbs statt, an dem 17 talentierte Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Nur die Gewinnerinnen und Gewinner der vorherigen Schulentscheide hatten die Ehre, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, der in Anwesenheit von Familienangehörigen, Lehrkräften und weiteren Gästen stattfand. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, sowohl aus vorbereiteten Texten als auch aus unbekannten Passagen vorzutragen. Diese Herausforderung stellte nicht nur ihre Lesefähigkeiten, sondern auch ihre Fähigkeit zur Textgestaltung unter Beweis.
Die Jury setzte sich aus ehemaligen Wettbewerbssiegern, Mitarbeitenden von Volkshochschulen, Kulturvereinen, Studierenden sowie Lehrkräften im Ruhestand zusammen. Diese Fachleute bewerteten die Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle mit sicherem Vortrag und ansprechender Textgestaltung überzeugten. Am Ende konnte sich Lotta Philine Simon vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen über den Sieg freuen und qualifizierte sich damit für den Bezirksausscheid. Alle 17 Teilnehmenden erhielten als Anerkennung eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner.
Ein traditionsreicher Wettbewerb
Der Vorlesewettbewerb gehört zu den größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerben in Deutschland. Organisiert wird er von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Freude am Lesen zu stärken, die Sprachkompetenz zu fördern und Kinder für Literatur zu begeistern. Dies wird auch durch zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen der Wettbewerbe unterstützt.
Ein weiterer Aspekt des Vorlesewettbewerbs ist, dass Schülerinnen und Schüler ihren Zuhörerinnen die Möglichkeit geben, neue Bücher kennenzulernen. Dabei präsentieren die Teilnehmer einen kurzen Ausschnitt aus einem selbst gewählten Buch oder einem selbst geschriebenen Text. Die Klassenwettbewerbe zur Ermittlung der besten Vorleser und Vorleserinnen beginnen im Oktober, gefolgt von den Schulwettbewerben im November, bei denen die zwei Schulsiegerinnen festgelegt werden. Diese Veranstaltungen sind bei den zuschauenden Schüler*innen äußerst beliebt; die Plätze sind oft schnell belegt. Um die Wartezeit während der Juryberatungen zu verkürzen, organisieren die Leseprofis der Schulen spannende Gewinnspiele, die das Publikum unterhalten.
Der Wert von Leseveranstaltungen
Der Vorlesewettbewerb ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, um die Lesekultur an Schulen zu fördern. Indem Schülerinnen und Schüler sowohl die Freude am Lesen entdecken als auch kritische Kriterien für gutes Lesen vermittelt bekommen, wird ihre Sprachkompetenz entscheidend gestärkt. Solche Initiativen sind von großer Bedeutung, um das Interesse an Literatur und die Lesefähigkeiten junger Menschen zu fördern. Die Bedeutung der Leseförderung, insbesondere in der heutigen digitalen Zeit, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Für weitere Informationen über den Vorlesewettbewerb und die zahlreichen Aktivitäten, die damit verbunden sind, können Sie die offizielle Webseite der Stiftung Buchkultur und Leseförderung besuchen hier sowie weitere Details zu den Wettbewerben auf dieser Seite nachlesen.