Die Stadt Lübben im Spreewald hat ein spannendes neues Projekt ins Leben gerufen: Die kostenfreie App „Brandenburg EntdeckAR“. Diese innovative Anwendung ermöglicht es den Nutzern, die Natur, Geschichte und ökologische Zusammenhänge in der Region interaktiv zu erleben. Ab Mitte März wird ein Hinweisschild am Eingang der Schlossinsel auf dieses digitale Angebot hinweisen. Die App nutzt Augmented Reality (AR), um zusätzliche Inhalte wie Texte, Bilder, Videos und Audioelemente an verschiedenen Punkten sichtbar zu machen. So erhalten Besucher nicht nur einen Einblick in die Schönheit des Biosphärenreservats Spreewald, sondern auch in die wichtigen ökologischen Zusammenhänge, die dieses Gebiet prägen. Das Angebot richtet sich sowohl an Touristen als auch an die Bürger der Region und wird von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH unterstützt, die Teil der Initiative „Brandenburg digital“ ist. Ziel dieser Initiative ist es, touristische Angebote informativer, nachhaltiger und erlebnisorientierter zu gestalten.

Spreewald dient als Testregion für Augmented-Reality-Demonstratoren, und das Pilotprojekt wird die Nutzung und Akzeptanz des digitalen Angebots untersuchen. AR-Stationen in der Region vermitteln spielerisch, wie naturverträgliches Verhalten aussieht und verdeutlichen die ökologischen Zusammenhänge. Die Ergebnisse dieses Pilotprojekts werden in die Entwicklung weiterer digitaler Tourismusangebote in Brandenburg einfließen. Die App „Brandenburg EntdeckAR“ ist kostenlos für Android- und Apple-Geräte in den App-Stores verfügbar. Nutzer sind ausdrücklich eingeladen, das Angebot auszuprobieren und ihre Erfahrungen und ihr Feedback zu teilen (Quelle).

Ein Blick auf die technische Umsetzung

Die Stadt Lübben ist somit der Ausgangspunkt für das digitale Erlebnis „Per App durch den Spreewald“. Auch hier wird das Projekt von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH initiiert. Die App bietet an mehreren Punkten der Umgebung eine Vielzahl von Inhalten an, darunter Texte, Bilder, Videos und Audioelemente. Diese reichen von Informationen über Naturschutz bis hin zu regionalen Besonderheiten und sollen die Nutzer motivieren, aktiv zum Naturschutz beizutragen. Das Angebot richtet sich an Bürger*innen und Gäste, die eingeladen sind, das AR-Erlebnis auszuprobieren und Feedback zu geben (Quelle).

Die Spreewaldregion ist Teil einer landesweiten Testregion für Augmented-Reality-Anwendungen. Das Pilotvorhaben wird über einen festgelegten Testzeitraum durchgeführt, um die Nutzung, Akzeptanz und Wirkung der App zu evaluieren. Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen in die Weiterentwicklung digitaler Angebote in Brandenburg einfließen. Besonders hervorzuheben ist der spielerische Ansatz, der naturverträgliches Verhalten anschaulich vermittelt und die Nutzer auf unterhaltsame Weise mit ökologischen Zusammenhängen vertraut macht.

Augmented Reality im Tourismus

Die Nutzung von Augmented Reality (AR) ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Laut aktuellen Zahlen des Digitalverbands Bitkom nutzen bereits 19 Prozent der Deutschen mindestens eine AR-Anwendung, hauptsächlich auf Smartphones und Tablets. In der Zukunft wird erwartet, dass AR-Brillen eine bedeutendere Rolle spielen werden; 51 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, eine solche Brille zu nutzen. Andreas Zimmer von Bitkom betont, dass seit 2021 verstärkt mit dem Thema Augmented Reality gearbeitet wird, um AR-Anwendungen für den Tourismus erlebbar zu machen, insbesondere in Brandenburg, wo es bisher nur wenige Anwendungsfälle gibt.

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Im Jahr 2023 wurden bereits zwei touristische Angebote in Brandenburg eingeführt, die Augmented Reality nutzen: der Kunstwanderweg XR im Fläming und Dino City in Brandenburg an der Havel. Die AR-Initiative der TMB hat das Ziel, die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie aufzuzeigen und neue Gäste-Erlebnisse zu schaffen. Sechs Projekte sollen als Beispiele dienen und andere zur Nachahmung anregen (Quelle).

Insgesamt zeigt die Entwicklung der App „Brandenburg EntdeckAR“, wie digitale Technologien im Tourismus eingesetzt werden können, um Naturerlebnisse zu bereichern und das Bewusstsein für Naturschutz zu fördern. Das Projekt in Lübben könnte als Modell für weitere Initiativen in Brandenburg und darüber hinaus dienen.