Die 21. Ökofilmtour startet von Januar bis April 2026 in Brandenburg und bringt spannende Themen rund um Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit auf die große Leinwand. In diesem Jahr beteiligt sich die VHS Dahme-Spreewald an der Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Dozenten Arnulf Weingardt, dem Veranstalter FÖN e. V. und dem Reha-Zentrum Lübben organisiert wird. Diese Initiative bietet der lokalen Gemeinschaft die Möglichkeit, sich mit den drängendsten ökologischen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Am 4. März 2026 wird im REHA-Zentrum Lübben der Dokumentarfilm „Wie weiter am Ostsee – Brandenburgs größter See entsteht“ präsentiert. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und endet um 20:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung wird jedoch empfohlen. Der Film behandelt die Entstehung des Cottbuser Ostsees, der aus einer ehemaligen Braunkohlegrube hervorgegangen ist. Mit einer Fläche von drei Mal so viel wie der Berliner Müggelsee, wird dieser See ab 2025 gefüllt. Ein interessanter Aspekt des Films ist die Ansiedlung von Fischen und seltenen Vögeln, die sich in diesem neuen Lebensraum heimisch fühlen. Gleichzeitig werden die Herausforderungen zwischen Bergbausanierung, Energieprojekten und Naturschutz thematisiert. Der Dokumentarfilm von Maren Schibilsky hat eine Laufzeit von 45 Minuten und wurde 2025 produziert. Baden und das Betreten der Ufer sind jedoch weiterhin verboten, da die Sicherheit der Natur und der neuen Lebensräume oberste Priorität hat.
Ein Blick auf die Tierwelt
Ein weiteres Highlight der Ökofilmtour wird am 15. April 2026 präsentiert: „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“. Diese Veranstaltung findet ebenfalls von 19:00 bis 20:30 Uhr im REHA-Zentrum Lübben statt. Bei diesem Dokumentarfilm von Patrick Centurioni, der eine Laufzeit von 52 Minuten hat und 2024 veröffentlicht wurde, geht es um die Anpassung von Wildtieren an menschlich geprägte Landschaften. Zu sehen sind neue Überlebensstrategien von Tieren wie Bartgeier, Rotfußfalke und Großtrappe. Der moderne Naturschutz wird in diesem Kontext als Unterstützung für die Tiere dargestellt. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei, eine Anmeldung wird empfohlen.
Die Themen der Filme sind besonders relevant, da sie die Schnittstellen zwischen Natur und Technik beleuchten. Der Cottbuser Ostsee zeigt eindrucksvoll, wie sich die Natur nach menschlichen Eingriffen zurückerobert. Fische aus der Spree haben sich bereits angesiedelt, und eine artenreiche Unterwasserwelt ist entstanden. Dabei wird die Frage aufgeworfen, wie Natur und Technik am Cottbuser Ostsee langfristig zusammenleben können, was einen spannenden Diskurs über die Herausforderungen des Naturschutzes in Zeiten des technologischen Fortschritts anregt. Weitere Informationen zu diesem Film sind unter diesem Link zu finden.
Die Ökofilmtour in der Tradition des Naturschutzes
Die Ökofilmtour ist nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern Teil einer langjährigen Tradition, die sich mit umweltbewussten Themen beschäftigt. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Filme präsentiert, die das Bewusstsein für Naturschutz und ökologische Themen schärfen. So waren im Jahr 2024 beispielsweise Filme wie „Hirten – Hüter der Erde“ und „Naturwunder Gemüsengarten“ zu sehen, während in den Jahren davor Werke wie „Die Odyssee der Großtrappen“ und „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ für Furore sorgten. Diese Auswahl an Filmen zeigt, wie vielfältig und facettenreich das Thema Natur ist und dass es immer wieder neue Perspektiven gibt, die es zu entdecken gilt. Für eine vollständige Übersicht der Filme und weitere Informationen besuchen Sie bitte diese Seite.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ökofilmtour in Lübben eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, sich mit wichtigen Umweltfragen auseinanderzusetzen und den Dialog über die Herausforderungen und Chancen in der Natur zu fördern. Wir laden alle Interessierten ein, sich diesen Herausforderungen zu stellen und gemeinsam Lösungen zu finden.