Am 24. Mai ist es wieder soweit: In Cottbus öffnen die Kirchen ihre Türen für die Nacht der offenen Kirchen! Von 21 bis 24 Uhr können Interessierte in eine Welt eintauchen, die oft verborgen bleibt. Eine einmalige Gelegenheit, die Oberkirche und die Lutherkirche zu entdecken – und das in einer ganz besonderen Atmosphäre. Man kann es kaum erwarten, sich durch die verschiedenen Kirchen treiben zu lassen und dabei die individuelle Gestaltung jeder Kirche zu erleben. Es wird Musik geben, besinnliche Gespräche und stille Momente, die zum Verweilen einladen.

Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm freuen. Jede Kirche hat sich etwas Eigenes überlegt, um diese Nacht unvergesslich zu machen. Ob man nun ein regelmäßiger Kirchgänger ist oder eher selten einen Fuß über die Schwelle setzt – hier ist für jeden etwas dabei. Wer möchte, kann sogar seine eigene Route durch die geöffneten Kirchen planen. Und das Beste: Alle Informationen zu den teilnehmenden Kirchen und deren Angeboten sind online auf der Website des Evangelischen Kirchenkreises Cottbus zu finden.

Ein Blick ins Programm

Die Kapelle Merzdorf, auch bekannt als Ostseekirche, bietet Projektideen für Seelsorge und Gebet. Hier geht es darum, Menschen zur Ruhe kommen zu lassen und Wurzeln zu stärken. Um 23 Uhr startet dort das letzte Programm. Ein weiteres Highlight ist das Konzert „I’ve got a reason“ in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirche (SELK) mit den St. Peter Gospel Singers – ein Event, das Hoffnung und Zuversicht thematisiert. Die Leitung hat Iryna Dziashko, und das neue Repertoire wird sicherlich für Gänsehaut sorgen!

Ein weiteres musikalisches Schmankerl gibt es in der Evangelisch-Methodistischen Kirche (EMK). Hier wird das Frauenensemble Jarobinka Lieder aus den Braunkohleregionen präsentieren, einige davon bekannt aus dem Film „Bei uns heißt sie Hanka“. Und wer mehr über die Liturgie erfahren möchte, ist in der Evangelischen Klosterkirche genau richtig. Die Kirchenführung „Liturgie und Töne, Wort und Wissen und Stille“ beginnt um Mitternacht.

Platz für alle

Die Nacht der offenen Kirchen hat für jeden etwas zu bieten. Familien, Senioren, Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen. Auch im Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. wird es spannend. Hier dreht sich alles um Versöhnung und die Nagelkreuzarbeit, begleitet von Gesprächen mit Gästen aus Kirche und Gesellschaft. Und das alles bei freiem Eintritt zu den Ausstellungen! Wer es ruhiger mag, kann sich in der Evangelischen Lutherkirche das Schattentheater „Die Sage von Philemon und Baucis“ ansehen, begleitet von live gespielter Musik.

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Und wenn das noch nicht genug ist, gibt es auch in der Evangelischen Kirche Groß Gaglow ein Programm anlässlich des 350. Todestages von Paul Gerhardt. Da wird die Violine von Konstanze Schröder und das Akkordeon von Sarah Smith für eine musikalische Hommage sorgen. Es ist wirklich faszinierend, wie viel Vielfalt an Veranstaltungen in dieser Nacht geboten wird – von Konzerten über Ausstellungen bis hin zu Workshops für Einsteiger in die traditionelle Tanzmusik. Wer könnte da widerstehen?

Also, packt eure Neugier ein und macht euch bereit für einen Abend voller Entdeckungen in Cottbus. Diese Nacht der offenen Kirchen verspricht nicht nur eine besondere Stimmung, sondern auch eine bunte Mischung aus Musik, Gesprächen und stillen Momenten. Vielleicht findet man ja auch ein wenig Zeit für sich selbst, um zur Ruhe zu kommen und neue Impulse zu sammeln. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!