Heute ist der 20.04.2026 und in Berlin wird derzeit an insgesamt 21 Standorten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die Liste der Standorte ist jedoch nicht fix und kann sich im Laufe des Tages ändern. Wer also in der Hauptstadt unterwegs ist, sollte stets auf der Hut sein und die Geschwindigkeit im Auge behalten. Besonders in den Stadtteilen Rummelsburg, Lichtenberg, Reinickendorf und Kreuzberg gibt es zahlreiche Kontrollpunkte, an denen es gilt, die Tempolimits einzuhalten.
Ein Blick auf die aktuelle Liste zeigt, dass die Geschwindigkeitslimits an verschiedenen Orten unterschiedlich sind. So gilt auf der Hauptstraße in Rummelsburg beispielsweise ein Limit von 50 km/h, während auf der Lengeder Straße in Reinickendorf nur 40 km/h erlaubt sind. Auch auf der Stresemannstraße in Kreuzberg sind die Fahrer aufgefordert, sich an 50 km/h zu halten. Für die Verkehrsteilnehmer ist es ratsam, sich vorab zu informieren, um nicht in die Fänge der Blitzgeräte zu geraten.
Technik und Rechtsprechung
Die Verlässlichkeit der Geschwindigkeitskontrollen hängt maßgeblich von der eingesetzten Technik ab. In Deutschland sind für das Jahr 2026 verschiedene Blitzer-Messgeräte im Einsatz, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten und potenziellen Schwachstellen aufweisen. Technische Mängel oder Dokumentationsfehler können dazu führen, dass eine Messung nicht verwertbar ist. Daher sollte jeder, der mit einem Bußgeld konfrontiert wird, die Möglichkeit einer Online-Anhörung in Betracht ziehen, bevor er das Bußgeld akzeptiert. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht je nach Vergehen unterschiedliche Strafen vor, die von Geldbußen über Punkte in Flensburg bis hin zu Fahrverboten reichen.
Neue Punkte in Flensburg können das Punktekonto erheblich belasten, und die Informationen über spezifische Regelsätze der häufigsten Verkehrsverstöße sind für viele Autofahrer von Interesse. Ein kostenloser Online-Check kann eine erste Einschätzung zur Möglichkeit eines Einspruchs bieten – hier ist also Vorsicht geboten.
Aktionen zur Verkehrssicherheit
Im Rahmen der aktuellen „Speedweek“, die vom 13. bis 19. April 2026 stattfindet, führt die Polizei verstärkt Radarkontrollen durch, um auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Fast alle Bundesländer sind an dieser Aktion beteiligt, und der Fokus liegt auf unfallträchtigen Strecken, Baustellen, Schulen und Krankenhäusern. Die Kontrollen erfolgen nicht nur innerorts, sondern auch auf Autobahnen und Bundesstraßen.
Besonders Bayern hat sich für diesen Zeitraum eine interaktive Karte veröffentlicht, um den Bürgern eine Übersicht über die Kontrollstellen zu bieten. Das verhindert unangenehme Überraschungen und fördert das verantwortungsvolle Fahren. Allerdings ist zu beachten, dass die Nutzung von Blitzer-Apps während der Fahrt verboten ist und ein Verstoß hiergegen mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet wird.
Die nächste Kontrollwoche in Deutschland ist für den Zeitraum vom 3. bis 9. August 2026 geplant. Die Frage, ob Blitzermarathons tatsächlich eine nachhaltige Wirkung auf die Verkehrssicherheit haben, bleibt umstritten. Eine Studie der Universität Passau hat gezeigt, dass es zwar kurzfristig zu einer Einhaltung der Regeln kommt, langfristige Veränderungen jedoch fraglich sind.
Fazit: Wer in Berlin oder anderswo unterwegs ist, sollte die Augen offen halten und sich stets an die aktuellen Geschwindigkeitslimits halten. Denn eines ist sicher: Die Blitzgeräte schlafen nie!