Neue Mieter im A10-Center Wildau: Olymp und Hades sowie New Yorker eröffnen 2025
Im A10-Center in Wildau gibt es spannende Neuigkeiten, denn die Gewerberäume, die seit dem Auszug des Schuhgeschäfts Görtz im Mai 2025 leer standen, werden bald wieder belebt. Der neue Mieter wird das Modeunternehmen „Olymp und Hades“ sein, das in der zweiten Jahreshälfte 2025 seine Türen öffnen möchte. Die genauen Eröffnungstermine sind jedoch noch unklar und hängen von den Baugenehmigungsverfahren ab. Görtz hatte im Januar 2024 Insolvenz angemeldet, was zur Schließung seiner Filiale im A10-Center führte. In einer Stellenausschreibung wird bereits von einer Neueröffnung im Herbst gesprochen, was darauf hindeutet, dass die Vorbereitungen bereits laufen.
Zusätzlich wird auch der Modefilialist „New Yorker“ in das A10-Center einziehen und die ehemaligen Räume von Esprit übernehmen. Diese Eröffnung ist ebenfalls für die zweite Jahreshälfte 2025 geplant. Esprit hatte 2024 Insolvenz für den europäischen Markt angemeldet und alle Filialen in Deutschland geschlossen. Laut dem Center-Manager Frank Kosterka freue man sich über die neuen Mieter und deren Expansion, was dem A10-Center eine frische Note verleihen dürfte.
Umbauten und weitere Entwicklungen
Bevor die neuen Mieter ihre Geschäfte eröffnen können, sind jedoch umfangreiche Umbauten notwendig. Die ehemaligen Verkaufsflächen von Esprit und Görtz waren nach den Insolvenzen der Vormieter nicht zurückgebaut worden. Auf der Fläche von Esprit laufen die Arbeiten bereits, um die Voraussetzungen für „New Yorker“ zu schaffen. Die Eröffnung beider Geschäfte wird nun für Anfang der zweiten Jahreshälfte 2026 angestrebt, was einen weiteren Schritt zur Belebung des Shopping-Centers darstellt.
Während „Jack & Jones“ im A10-Center bleibt und derzeit umgebaut wird, wird das Baby- und Kinderbekleidungsgeschäft Sanetta Mitte März endgültig schließen. Diese Entwicklungen zeigen, dass das A10-Center eine dynamische Veränderung durchläuft, die für die Kunden und die lokale Wirtschaft von Bedeutung ist. Leserumfragen haben zudem den Wunsch nach einem Non-Food-Discounter wie „Action“ sowie nach Modemarken des Inditex-Konzerns (Zara, Bershka, Stradivarius) geäußert, was darauf hinweist, dass die Nachfrage nach vielfältigen Einkaufsangeboten steigt.
Marktentwicklung im Einzelhandel
Die Entwicklungen im A10-Center sind Teil eines größeren Kontextes, in dem Gewerbeimmobilien in Deutschland eine wichtige Rolle spielen. Gewerbeimmobilien, die für eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten wie Büros, Läden und Restaurants geeignet sind, bieten Anleger:innen oft attraktive Kapitalanlagen. Sie sind nicht an örtliche Mietspiegel gebunden und können Steuervorteile im Vergleich zu Wohnmietverträgen bieten. Allerdings sind auch Risiken vorhanden, etwa durch die volatile Nachfrage im Einzelhandel, die durch den wachsenden Online-Handel beeinflusst wird.
Im Jahr 2023 gab es in Deutschland über 500 großflächige Shopping-Center mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 32.200 Quadratmetern. Trotz der Herausforderungen, die der Einzelhandel aufgrund von Insolvenzen und dem Online-Handel durchlebt hat, bleibt das A10-Center ein wichtiger Standort für die lokale Wirtschaft und ein Anziehungspunkt für die Kunden aus der Region. Die geplanten Neueröffnungen von „Olymp und Hades“ und „New Yorker“ könnten das Einkaufsangebot erheblich bereichern und zur Belebung des Zentrums beitragen.
Für weitere Informationen zu den Entwicklungen im A10-Center und der regionalen Wirtschaft können Sie die Artikel auf maz-online.de sowie moz.de nachlesen.
