In Zeuthen, wo der Fußball noch einen besonderen Platz im Herzen der Gemeinde hat, gab es am vergangenen Spieltag einige spannende Begegnungen. Die Atmosphäre war geprägt von Spannung, Freude und auch ein bisschen Trauer. Aber der Reihe nach! Die Fans waren bereit, ihre Mannschaften lautstark zu unterstützen und die meisten Spiele boten eine Menge Action. Doch nicht alles lief wie geplant – das Spiel zwischen der SG Wacker Motzen und SV Blau-Weiß Dahlewitz II wurde abgebrochen, was die Gemüter erhitzte.

Ein echtes Spektakel lieferte die Partie zwischen der SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen und SV Rangsdorf 28. Vor 110 Zuschauern fielen in einem packenden Spiel gleich fünf Tore. Dario Fränkel brachte Rangsdorf in der 19. Minute in Führung, doch die Gastgeber ließen sich nicht entmutigen. Louis Harm glich nur eine Minute später aus und Erik Schröder setzte mit einem Treffer kurz vor der Halbzeitpause noch einen drauf – 2:1 für die Grün-Weißen. Kevin Lemke erhöhte auf 3:1, bevor Tom Franke in der 73. Minute den Anschluss für Rangsdorf erzielte. Die Wusterhausener schafften es jedoch, den Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen.

Unentschieden und klare Siege

Im Duell zwischen SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II und Heideseer Sportverein gab es für die 31 Zuschauer nichts zu feiern. Mit einem 0:0 trennten sich die beiden Mannschaften, was die Fans etwas enttäuschte. Aber die Begegnung zwischen Ruhlsdorfer BC 1923 und SG Niederlehme 1912 sorgte für mehr Aufregung. Ein Eigentor von Leon Paschke in der 14. Minute brachte Ruhlsdorf auf die Siegerstraße, und Lennard Seehaus erhöhte in der 55. Minute auf 2:0. Die Gäste hatten keine Chance, den Rückstand aufzuholen.

Ebenfalls spannend war die Partie zwischen SV Zernsdorf und SV Siethen 1977. Vor 55 Zuschauern sorgte Florian Weniger in der 27. Minute für die Führung der Zernsdorfer, gefolgt von Leo Grubert, der in der 34. Minute auf 2:0 erhöhte. Ein rotes Licht für Yannik Müller in der 77. Minute brachte Siethen nicht in die Quere, Thomas Wisniowski verkürzte zwar in der 81. Minute, doch Zernsdorf verteidigte den Vorsprung bis zum Abpfiff.

Ein packendes Remis und ein klarer Sieg

Ein echtes Torfestival erlebten die Zuschauer beim Spiel zwischen RSV Waltersdorf 1909 und SG Aufbau Halbe. Mit 125 Fans auf den Rängen endete die Partie 3:3. Nach einem frühen Rückstand glichen beide Teams munter ab, bis Chris Paulitz in der 86. Minute den letzten Ausgleich erzielte. Ein spannendes Hin und Her, das sicherlich in die Geschichtsbücher eingeht!

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Ein weiteres Highlight war der klare Sieg von SV Teupitz/Groß Köris gegen SG Großziethen II mit 5:0. Jakob Schenk war der strahlende Held des Spiels und erzielte gleich zwei Tore in den ersten 20 Minuten. Sebastian Rödiger und Luis Dochan taten es ihm gleich, bevor Mark Stiehl in der 75. Minute den Schlusspunkt setzte. Die Zuschauer jubelten und gefeiert wurde bis in die Abendstunden.

Ein Abschied und ein Dank

Inmitten all der sportlichen Höhepunkte gab es jedoch auch einen traurigen Anlass. Der langjährige Vereinspräsident der SG Wacker Motzen, Jens Haßka, ist verstorben. Er hinterlässt eine große Lücke im Verein, den er über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat. Die Wacker Familie drückt ihre Trauer und Dankbarkeit für sein Engagement aus. Es ist nicht zu leugnen, dass solche Persönlichkeiten, die sich für den Verein einsetzen, das Rückgrat des Amateurfußballs bilden.

Der Amateurfußball, in dem mehr als 2,2 Millionen Menschen aktiv sind, lebt von der Leidenschaft und dem Ehrenamt. Über 1,6 Millionen Freiwillige engagieren sich in den Vereinen, und das ist ein absolut beeindruckendes Zeichen für die Gemeinschaft. Doch die Herausforderungen bleiben nicht aus: Die Sicherung des ehrenamtlichen Engagements ist eine der größten Hürden, und es wird immer schwieriger, neue Schiedsrichter und Trainer zu gewinnen. Es ist wichtig, diese wertvolle Arbeit zu schätzen und zu fördern, denn ohne sie würde der Fußball nicht so lebendig sein, wie wir ihn kennen.

Fußball ist mehr als nur ein Spiel; er ist ein Lebensgefühl, ein Miteinander und oft auch ein Stück Heimat. Die Vereine sind Orte, wo Freundschaften geschlossen werden und wo die Menschen zusammenkommen – für den Sport, für den Spaß und manchmal auch für die schweren Zeiten. Es bleibt zu hoffen, dass das Engagement der Ehrenamtlichen weiterhin gewürdigt wird und der Fußball in unseren Gemeinden floriert.