In Zeuthen, einer der exklusivsten Gemeinden am Berliner Stadtrand, kündigt sich ein bemerkenswertes Bauprojekt an. Geplant ist der Bau eines neuen Hospizes, 31 Wohnanlagen mit herrlichem Blick auf den Zeuthener See und ein öffentlich zugänglicher Park. Das Projekt, das im Rahmen eines günstigen Erbbaupachtvertrags realisiert wird, könnte Ende 2026 in Angriff genommen werden, vorausgesetzt, die erforderliche Baugenehmigung wird erteilt. Diese Informationen liefert Moz.de.
Das geplante Hospiz mit dem Namen „Frischer Aufwind“ wird über 12 Gästezimmer sowie verschiedene Gemeinschafts- und Verwaltungsräume verfügen. An das Hospiz schließt sich ein Gebäude mit 31 Wohnungen an, von denen die meisten als Zweiraumwohnungen konzipiert sind. Die Gesamtfläche der Wohnanlage umfasst stolze 1.800 Quadratmeter. Damit wird dieses Projekt nicht nur einem sozialen Bedürfnis gerecht, sondern bietet auch Wohnraum in einer der gefragtesten Lagen der Region, wo die Mietpreise im vergangenen Jahr um 5,64 % gestiegen sind, wie PRnews24 berichtet.
Ein attraktives Wohnviertel entsteht
Mit dem Neubau wird ein Park geschaffen, der den Anwohnern und Besuchern Zugang zum Wasser bietet und Spazierwege bis Wildau erschließt. Dies stellt einen weiteren Anreiz für die Ansiedlung neuer Einwohner und die Stärkung der Lebensqualität in Zeuthen dar. Die Gestaltung des Parks ist eine grundlegende Voraussetzung für das Projekt. „Wir haben ein gutes Händchen für die Integration von Grünflächen in unsere Baupläne“, weiß Bürgermeister Philipp Martens, der sich über die fortschrittlichen Pläne erfreut zeigt.
Die architektonische Planung stammt vom Architekturbüro Union Studios unter Leitung von Kjell Herrmann. Diese ist bekannt für kreative Gestaltungselemente, die das nötige Flair in die Region bringen. Zudem wird das Gebäude mit einem begrünten Flachdach und Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sein. Solche nachhaltigen Lösungen zeigen, dass Umweltschutz in- und außerhalb der Bauvorhaben Priorität hat.
Zukünftige Perspektiven für die Region
Das Projekt hat bereits die Zustimmung der Gemeindevertreter in Zeuthen erhalten, was einen wichtigen Meilenstein darstellt. Bürgermeister Sven Herzberger erhofft sich, dass bis Ende des Sommers eine positive Entscheidung zur Baugenehmigung erwirkt werden kann. In der Zwischenzeit werden bereits Öffentlichkeitsarbeit und Spendenaktionen gestartet, um die Finanzierung zu unterstützen. Der Förderverein „Frischer Aufwind“ wird als Träger des Hospizes fungieren und hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität für Bürger der Region weiter zu erhöhen. Dies meldet das Hospiz selbst auf seiner Website: Hospiz Frischer Aufwind.
Insgesamt dürfte dieses Bauprojekt nicht nur einen wertvollen Beitrag zur sozialen Infrastruktur leisten, sondern auch die Attraktivität Zeuthens steigern und die Gemeinschaft stärken. Die Vorfreude auf diesem Gebiet ist groß, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne in den kommenden Monaten entwickeln.