Heute, am 11. Juni 2025, werden Autofahrer in Werder (Havel) gewarnt: Die Polizei führt verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch. Besonders im Fokus steht der Blitzer auf der Lehniner Chaussee in Plötzin, wo bereits heute früh ein Blitzer registriert wurde. Der lokale Verkehrsexperte rät zur Vorsicht, denn überhöhte Geschwindigkeiten können nicht nur hohe Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch temporäre Fahrverbote. Laut news.de liegt das Tempolimit hier bei 70 km/h.

Warum ist das Thema Geschwindigkeitsüberschreitung so wichtig? Die Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt die Ahndung dieser häufigen Verkehrsverstöße. Geschwindigkeitsübertretungen sind nicht nur ärgerlich, sondern auch die Hauptursache für viele Unfälle. Daher ist die Einhaltung der Tempolimits von größter Bedeutung für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Die Toleranzregelung im Detail

Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf den Toleranzabzügen, die Autofahrer kennen sollten. Wie adac.de erklärt, werden bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h 3 km/h abgezogen, über 100 km/h sind es 3 Prozent. Dabei ist zu beachten, dass diese Regelungen variieren können, je nachdem, welches Messsystem genutzt wird. Bei ProViDa-Systemen sind die Abzüge sogar höher.

Eine Umfrage zeigt, dass 56% der Bußgeldbescheide wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen fehlerhaft sind. Auf die Konsequenzen sollte man dennoch vorbereitet sein. Das Bußgeldverfahren kostet mindestens 28,50 Euro oder 5% des Bußgeldes. Besonders deutlich wird dies, wenn man die Strafen für LKW und PKW mit Anhängern betrachtet. Für LKW über 3,5 Tonnen gelten deutlich höhere Bußgelder.

Was passiert bei schnellerem Fahren?

Die Strafen sind auch abhängig von der Geschwindigkeitsübertretung. Ab einer Überschreitung von 21 km/h gibt es bereits Punkte in Flensburg. Im Stadtverkehr können zwei Punkte und ein Fahrverbot drohen, wenn man über 30 km/h zu schnell fährt. Autolenker, die innerhalb eines Jahres zweimal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt werden, müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Während dieser Zeit ist das Führen jeglicher Kraftfahrzeuge untersagt, was für viele eine große Umstellung bedeutet.

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Doch es gibt auch die Möglichkeit, Einspruch gegen Bußgeldbescheide einzulegen, insbesondere wenn Messfehler oder Formfehler vorliegen. Aber Vorsicht: In der Probezeit gelten strengere Regeln, und hier kann bereits bei geringeren Überschreitungen ein A-Verstoß vorliegen.

Generell müssen sich Autofahrer in Deutschland über die Regelungen im Klaren sein, denn Bußgelder aus anderen EU-Ländern können ebenfalls in Deutschland durchgesetzt werden – das sollte in der Reiserechnung berücksichtigt werden.

<pDie nächste Geschwindigkeitskontrolle auf der Lehniner Chaussee in Plötzin steht an – ein Grund mehr, die Geschwindigkeit im Auge zu behalten und sicher zu fahren.