Heute ist der 19.05.2026 und in Havelsee, im schönen Kreis Potsdam-Mittelmark, gibt’s wieder etwas Aufregung auf den Straßen. Zwei mobile Blitzer sind im Einsatz, und die Autofahrer sollten besser aufpassen! Diese blitzenden Gesellen stehen an zwei strategisch ausgewählten Orten, und wenn man nicht aufpasst, kann es ganz schnell teuer werden. Also, schnallt euch an und haltet die Geschwindigkeit im Auge!
Der erste Standort befindet sich an der Marzahner Chaussee, einer 80 km/h-Zone in Pritzerbe. Dort blitzt es heute um 18:03 Uhr. Und auch im Bereich L99 in Hohenferchesar ist ein Blitzer unterwegs, der um 14:48 Uhr gemeldet wurde. Man könnte sagen, die beiden Blitzer haben sich gut positioniert. Doch aufgepasst: Die Messstellen können sich im Tagesverlauf ändern oder es können sogar neue hinzugefügt werden. Wer heute also im Raum Havelsee unterwegs ist, sollte stets auf der Hut sein.
Rechtsgrundlagen und Vorschriften
Aber was steckt eigentlich hinter diesen Blitzern? Sie sind nicht einfach nur technische Spielereien, sondern müssen sich an zahlreiche Vorschriften und gesetzliche Vorgaben halten. Die Zulassung der Messgeräte, ihre regelmäßige Eichung und die Zuständigkeit der Behörden spielen dabei eine entscheidende Rolle. Es ist nun mal so, dass die Rechtsgrundlage für Blitzer von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, da die Geschwindigkeitsüberwachung Ländersache ist. Hier in Bayern gilt das ganz besonders.
Übrigens, private Firmen dürfen keine Blitzer betreiben. Das wäre ja auch zu einfach! Messungen von privaten Blitzern können nicht als Grundlage für Bußgeldbescheide dienen – da hat sich das Oberlandesgericht Frankfurt klar geäußert. Autofahrer, die glauben, dass bei der Messung etwas schiefgelaufen ist, haben immerhin das Recht, innerhalb von 14 Tagen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Man weiß ja nie, vielleicht war es ein Fehler beim Messen!
Technik und Toleranzen
Die Messgeräte selbst müssen bestimmten Anforderungen entsprechen und werden jährlich geeicht – das ist nicht nur ein bloßer Formalismus. Das Eichgesetz, die Eichordnung und die Zulassungsvorschriften der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) bilden die rechtliche Grundlage dafür. Und die PTB denkt sogar an Toleranzwerte, um Ungenauigkeiten auszugleichen. Man könnte sagen, die Technik ist hier nicht nur eine Sache der Präzision, sondern auch des Vertrauens. Denn jeder Autofahrer möchte sicher sein, dass er nicht zu Unrecht bestraft wird.
Wenn man sich also heute auf die Straßen von Havelsee begibt, sollte man nicht nur auf die Geschwindigkeitsanzeigen achten, sondern auch ein Auge auf die Blitzer haben. Denn die sind sozusagen die Hüter der Ordnung – auch wenn das manchmal ganz schön ärgerlich sein kann. Fahren wir vorsichtig und respektvoll, damit wir alle sicher an unser Ziel kommen!