Die Deutsche Bahn plant den Ausbau der S-Bahn zwischen Teltow und Stahnsdorf und lädt die Bevölkerung zu Informationsveranstaltungen ein. Diese finden am Dienstag, dem 10. März 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Rathaus von Stahnsdorf (Annastraße 3, Sitzungssaal Raum 2.05) und am Montag, dem 16. März 2026, im Stubenrauchsaal des Rathauses in Teltow zur gleichen Zeit statt. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Hierbei werden die Details zur geplanten Strecke präsentiert, die im S-Bahnausschuss Teltow am 15. Dezember 2025 vorgestellt wurden.

Die neue S-Bahntrasse bietet zahlreiche Neuerungen. Autofahrer werden die Strecke an insgesamt acht Stellen queren können, wobei die Iserstraße gesperrt wird, um den Bau einer Brücke zu ermöglichen. Fußgänger und Radfahrer haben die Möglichkeit, die Strecke über drei Brücken und Tunnel zu queren. Lärmschutzwände, die mehr als zwei Kilometer lang sind, werden entlang der Strecke errichtet, und die DB Tochter Infrago ist für die Entwicklung der Fortführungsvariante der Schienentrasse verantwortlich.

Geplante Infrastruktur und Fahrten

Die S-Bahnlinie wird komplett zweigleisig ausgebaut und ein Mittelbahnsteig für Stopps wird eingerichtet, sodass Züge im Zehn-Minuten-Takt fahren können. In Stahnsdorf wird zudem eine Zugabstellanlage mit vier Gleisen gebaut, während die alte Landesstraße 77 durch die Gleise durchtrennt wird. Um den motorisierten Verkehr zu leiten, wird eine Umleitung über die Biomalzspange und andere Straßen eingerichtet, und die Bremer Straße wird ausgebaut, um die Umgehung leistungsfähig zu machen. Der Kreisverkehr Potsdamer Straße/Rudongstraße wird in eine Ampelkreuzung umgebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern.

Die Vorplanung für die S-Bahnverlängerung der S25 Süd von Teltow Stadt nach Stahnsdorf ist mittlerweile abgeschlossen. Der Variantenentscheid für den Ausbau wurde bereits getroffen, und die Gespräche zu den Vorplanungsergebnissen mit den Anliegerkommunen Teltow und Stahnsdorf sind im Gange. Öffentlichkeitsinformationen sind für Anfang 2026 angesetzt, und der gesamte Ausbau ist Teil des Infrastrukturprojektes „i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“. Die Finanzierung für die Planungsphase ist durch die Länder Brandenburg und Berlin gesichert, wobei insgesamt 27,9 Millionen Euro aus Brandenburg und 18,8 Millionen Euro aus Berlin bereitgestellt werden.

Öffentlichkeitsarbeit und zukünftige Pläne

Die DB Netze AG ist für die Planung und den Ausbau der Infrastruktur verantwortlich, während der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die Aktivitäten bündelt und die Entscheidungsprozesse vorbereitet. Ziel ist es, die Projekte schnell umzusetzen und die Mobilität für die Fahrgäste in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu verbessern. Die geplanten Eckpunkte des Variantenentscheids beinhalten unter anderem eine durchgehende zweigleisige Strecke zwischen Teltow Stadt und Stahnsdorf sowie eine neue S-Bahnstation „Iserstraße“ und eine zweite neue Station „Sputendorfer Straße“ in Stahnsdorf.

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Insgesamt zeigt der Ausbau der S-Bahn zwischen Teltow und Stahnsdorf nicht nur Fortschritte in der Verkehrsinfrastruktur, sondern auch ein zunehmendes Bewusstsein für die Bedürfnisse der Einwohner und die Notwendigkeit, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Mehr Informationen über die Planungen können auf den Webseiten der zuständigen Behörden und über die Informationskanäle der Kommunen gefunden werden, während die Einladungen zu den kommenden Informationsveranstaltungen über www.i2030.de veröffentlicht werden.

Weitere Details zu den Fortschritten im Rahmen des Projekts i2030 und den damit verbundenen Maßnahmen finden sich auf den offiziellen Seiten der Berliner Verkehrsbetriebe und der Landesregierungen, die sich gemeinsam um die Vorfinanzierung und Umsetzung dieser wichtigen Infrastrukturprojekte kümmern. So wird die S-Bahn-Ausbauplanung nicht nur den aktuellen Anforderungen gerecht, sondern auch den zukünftigen Mobilitätsbedürfnissen der Region.