Blitzlichtgewitter in Zossen: Die 20-km/h-Falle wartet auf Temposünder!
Heute, am 13. Juni 2026, gibt’s in Zossen, im schönen Kreis Teltow-Fläming, eine ganz besondere Meldung für alle Autofahrer und Geschwindigkeitsliebhaber. Auf dem Wünsdorfer Weg, genauer gesagt in der Postleitzahl 15806 in Wünsdorf, ist eine mobile Radarfalle postiert. Ja, genau, nur eine einzige Straße wird überwacht – und das mit einem Tempolimit von gerade mal 20 km/h! Wer da zu flott unterwegs ist, der könnte schnell eine unerfreuliche Überraschung erleben.
Die Blitzerposition wurde am heutigen Tag um 12:23 Uhr gemeldet, also ist frische Luft angesagt für alle Verkehrsteilnehmer. Und mal ehrlich, wenn man durch die Gegend fährt, denkt man oft nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber in Zossen ist das anders. Hier sind Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet möglich, und wer denkt, dass man vielleicht mal eine Ausnahme machen kann, der irrt sich gewaltig!
Ein Blick in die Geschichte der Radarkontrollen
Wenn wir einen Schritt zurückmachen, ist es spannend zu wissen, dass die ersten Radarmessungen bereits im Januar 1957 stattfanden. Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist! Ab 1959 durfte dann die Radarfalle VRG 2 in Deutschland eingesetzt werden, und seitdem haben sich die Technologien rasant weiterentwickelt. In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 4.400 fest installierte Radarmessgeräte. Diese sind häufig sichtbar, während mobile Radarfallen wie die in Zossen eher im Verborgenen agieren.
Wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach – die Radarfalle nutzt den Doppler-Effekt. Radarwellen werden ausgesendet, vom Fahrzeug reflektiert und die Geschwindigkeit wird durch die Veränderung des Abstands zwischen Sender und Empfänger ermittelt. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Bild des Fahrzeugs und des Fahrers gemacht. Das ist ein bisschen wie ein ungebetener Schnappschuss, den man nicht unbedingt im Album haben möchte!
Sicherheit geht vor
Die mobile Radarkontrolle in Zossen ist nicht nur ein lästiges Übel, sondern dient auch der Verkehrssicherheit. Nicht zu vergessen, die Einnahmen aus diesen Kontrollen fließen in die Infrastruktur und Verkehrsüberwachung. Das Ziel ist klar: mehr Sicherheit auf den Straßen und ein wenig mehr Verkehrserziehung für alle. In Österreich sieht das Ganze übrigens anders aus – dort gilt die Halterhaftung, was bedeutet, dass der Fahrer anonym bleibt. In Deutschland hingegen müssen sich die Fahrer direkt verantworten. Und wie das so ist, steigt die Zahl der Frontradargeräte, die für die Blitzer eingesetzt werden.
Also, liebe Autofahrer in Zossen, haltet die Augen offen und gebt Gas im Rahmen der erlaubten 20 km/h. Der Blitzer wartet! Vielleicht nicht mit einem freundlichen Lächeln, aber sicher mit einem Blitzlicht, das euch schnell mal aus dem Takt bringen kann. Und wer weiß, vielleicht bringt die nächste Fahrt ja ein paar neue Geschichten mit sich – nur hoffentlich nicht die von einem teuren Bußgeld!
