In der grünen Idylle von Trebbin könnte es bald eng werden für den beliebten Rufbus. Der Dienstleister hat die Vertragskündigung zum Jahresende 2025 angekündigt, was die Fortführung dieses wichtigen Mobilitätsangebots in Frage stellt. Das berichtet die MAZ. Der Rufbus wird von vielen Bewohnern als wertvolle Verbindung in Regionen ohne regulären Linienverkehr geschätzt.

Eine positive Wende könnte jedoch durch den Unternehmer Dirk Lahsowsky aus Wünsdorf kommen. Er hat angekündigt, die Fahrten des Rufbusses in Trebbin zu übernehmen und sucht dringend nach Personal, um den Dienst aufrechtzuerhalten. Mindestens zwei, idealerweise drei Vollzeitfahrer werden gesucht, wobei die Stellenangebote bereits auf seiner Webseite fahrservice-lahsowsky.de veröffentlicht sind.

Öffentlicher Druck für den Erhalt des Rufbusses

Inmitten dieser Entwicklungen haben bereits 2800 Menschen eine Petition zur Erhaltung der Rufbusse in Teltow-Fläming unterschrieben. Die Petition richtet sich an den Kreistag und fordert, dass die finanziellen Mittel für diesen Dienst gesichert werden, insbesondere vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage des Landkreises. Die Petition, die auch auf die geplanten Reduzierungen der Busse in den Gebieten Nuthe-Urstromtal, Baruth und die mögliche Einstellung in Ludwigsfelde hinweist, beinhaltet eine klare Botschaft: Der Rufbus ist ein Erfolgsmodell und darf nicht in seiner Funktion eingeschränkt werden.

Die Landrätin und der Kreiskämmerer haben bereits Pläne vorgelegt, die eine Reduzierung von drei auf zwei Busse in bestimmten Regionen vorsehen. Trotz dieser herausfordernden Umstände zeigt sich die Unterstützung der Bevölkerung als stark.

Die Zukunft des Rufbus-Angebots

Die Haltung des Landkreises, so die öffentliche Petition, könnte sich noch ändern. Tatsächlich gibt es im Kreistag zwei Anträge, die sich gegen die Kürzungspläne und die geplante Preiserhöhung des Ticket-Zuschlags auf zwei Euro einsetzen. Diese Anträge werden voraussichtlich im Dezember zur Abstimmung kommen.

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Auch wenn die Zukunft des Trebbiner Rufbusses ungewiss ist, bleibt die Hoffnung, dass Lahsowsky mit seinen Bestrebungen und einer engagierten Belegschaft den Dienst in Trebbin fortführen kann. Der Rufbus hat sich seit seiner Einführung als essenziell für die Mobilität der Bürger erwiesen, besonders in ländlichen Regionen ohne regulären öffentlichen Verkehr. Bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Entscheidungen auf die Mobilität auswirken werden und ob der Rufbus auch weiterhin durch die ländliche Landschaft von Teltow-Fläming rollen kann.