Heute ist der 21.05.2026 und wir blicken zurück auf ein ganz besonderes Abenteuer, das die ältesten aktiven Ruderinnen und Ruderer der Würzburger Rudervereine ARCW und WRVB unternommen haben. Über Christi Himmelfahrt machten sich die mutigen Sportler auf den Weg nach Berlin, und das mit einer beeindruckenden Gesamterfahrung von 813 Lebensjahren – der Durchschnitt liegt also bei über 80 Jahren! Man muss sich das mal vorstellen: Zehn Mitglieder, die gemeinsam das Wasser erobern.

Die Reise begann in Spandau. Es war bestimmt ein malerischer Anblick, wie die Ruderboote über die Havel glitten, vorbei an den dicht besiedelten Ufern, der Zitadelle und den Fabriken. Am zweiten Tag erreichten sie dann ein breites „Meer“ der Havel, umgeben von den grünen Wäldern des Grunewalds und der idyllischen Pfaueninsel. Nach einem langen Tag voller Paddelschläge erwartete sie eine ruhige Nacht am Großen Wannsee. Wie schön muss es gewesen sein, dort zu entspannen! Es ist wirklich eine Wohltat, die Natur so hautnah zu erleben.

Eine Reise voller Herausforderungen

Doch das Abenteuer war nicht nur ein Spaziergang – am dritten Tag führte die Route von der Havel in kleinere Seen, vorbei an den grünen Grundstücken, den prächtigen Villen aus der Gründerzeit und der berühmten Glienicker Brücke bis nach Potsdam. Trotz ordentlicher Wellen und Gegenwind erreichte die Crew am letzten Tag die Blüteninsel Werder/Havel. Die Herausforderungen wurden mit Geduld und Erfahrung aus 54 vorherigen Wanderfahrten gemeistert. Es ist beeindruckend, wie die Teilnehmer die Widrigkeiten meisterten, unterstützt von freundlichen Sportlern der ansässigen Vereine. Diese Gemeinschaftlichkeit – das ist es, was das Rudern so besonders macht!

Natürlich kam auch der kulturelle Genuss nicht zu kurz. Neben dem Rudern gab es Besichtigungen in Berlin, die sicherlich auch für die Augen und die Seele eine Freude waren. Man könnte sagen, die Reise war eine gelungene Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und dem Genuss der schönen Berliner Landschaft. Und wer weiß, vielleicht weckt diese wunderbare Erfahrung den Wunsch nach einer weiteren Fahrt im kommenden Jahr?

Ruderkultur in Berlin

Übrigens, wenn wir schon beim Thema Rudern sind: In Berlin gibt es die traditionsreiche Ruderriege des Turnvereins Waidmannslust, die am 22. Februar 1922 gegründet wurde. Dieser Verein hat sich auf Wanderrudern und Freizeitrudern spezialisiert und bietet sowohl Anfängern als auch erfahrenen Ruderern ein Zuhause. Die Mitglieder können sich auf eine vielfältige Bootsflotte freuen, die von historischen Holzbooten bis hin zu modernen Rennbooten reicht.

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Das Heimatrevier der Ruderriege sind die Wasserwege im Berliner Norden, darunter die Havel und der Tegeler See. Wer Interesse hat, kann dienstags und donnerstags am Rudertraining teilnehmen oder sogar Grundkurse und Schnupperkurse für Anfänger:innen belegen. Außerdem gibt es Kinder- und Jugendgruppen ab 10 Jahren. Die Mitgliedsbeiträge sind mit 28 €/Monat für Erwachsene auch recht erschwinglich, und im Winter wird auf Ruderergometern trainiert. Eine tolle Gelegenheit, um fit zu bleiben und die Gemeinschaft zu erleben!

So schließt sich der Kreis: Ob in Würzburg oder Berlin – die Liebe zum Rudern verbindet Generationen und bietet Möglichkeiten, die Natur zu genießen, Sport zu treiben und neue Freundschaften zu schließen.