Heute ist der 13.06.2026 und die Tankstellen in Potsdam haben einiges zu bieten. Die aktuellen Kraftstoffpreise sind, ehrlich gesagt, nicht gerade ein Grund zur Freude. Super kostet momentan 2,019 Euro, E10 liegt bei 1,959 Euro und Diesel bei 1,942 Euro. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels – die Steuerlast wurde für den Zeitraum vom 1. Mai bis 30. Juni 2026 um etwa 16,7 Cent pro Liter gesenkt. Das klingt auf den ersten Blick vielversprechend, aber die Preise werden weiterhin stark von Ölpreis, Wechselkursen und den Preispolitiken der Mineralölkonzerne beeinflusst. Man könnte fast meinen, die wissen nicht, was sie mit uns anstellen.

Die Preisunterschiede zwischen den Tankstellen sind alles andere als unerheblich. Bis zu 53 Cent für Diesel und 52 Cent für Super und E10 – da kann man schon mal ins Grübeln kommen, wo man am besten tankt. Ein Beispiel gefällig? Eine 50-Liter-Tankfüllung Diesel könnte im günstigsten Fall satte 26,50 Euro sparen! Und wochenendliche Autofahrer, die auf einen Schnäppchen-Trip aus sind, sollten sich die günstigsten Tankstellen in Potsdam notieren. Da gibt’s etwa die bft am Kladower Damm 332, wo Super für 1,93 Euro, E10 für 1,87 Euro und Diesel für 1,85 Euro zu haben sind. Oder die JET-Tankstelle am Stolper Weg 57 in Kleinmachnow – da gibt’s Super für 1,95 Euro und Diesel für 1,89 Euro. Also, Augen auf beim Tanken!

Die Auswirkungen des Tankrabatts

Der Tankrabatt, der am 1. Mai 2026 eingeführt wurde, hat die Benzinpreise um etwa 17 Cent pro Liter gesenkt. Das war nötig, um den Bürgern und Unternehmen etwas Luft zu verschaffen. Aber wie sieht’s wirklich aus? Die Energiesteuersätze wurden um 14,04 Cent pro Liter für zwei Monate gesenkt, und die Senkung führt insgesamt zu einer Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Tankstellen diese Ersparnisse an die Verbraucher weitergeben. Das Bundeskartellamt überwacht die Einhaltung der 12-Uhr-Regelung zur Preisgestaltung, aber viele Tankstellen haben offenbar gegen diese Regel verstoßen, und das zwischen 11:50 und 12:10 Uhr. Wer hätte das gedacht?

Die Rohölpreise schwanken wie ein Laubblatt im Wind. Im Mai fielen die Rohölpreise um ca. 11%, was sich positiv auf die Benzinpreise auswirkte. Im Schnitt fiel der Preis für Diesel um 17,7 Cent, was ganz ordentlich ist. Doch es ist auch zu beachten, dass die Dieselpreise unter denen von E10 liegen, da die Verfügbarkeit von Diesel gestiegen ist. Das alles ist ein ständiges Auf und Ab, und die Märkte sind nicht gerade die stabilsten. Eine gewisse Nervosität schwingt immer mit.

Die Situation nach dem Iran-Krieg

Auf globaler Ebene sieht es nicht besser aus. Die Spritpreise in Deutschland sind gesunken, aber sie liegen immer noch höher als vor dem Iran-Krieg. Zum Beispiel lag der Preis für Super vor dem Krieg bei 1,83 Euro pro Liter, während Diesel bei 1,75 Euro lag. Die Einführung des Tankrabatts hat zwar für einen leichten Rückgang gesorgt, doch die Märkte sind nach wie vor nervös. Die Straße von Hormus, die fast 30% des weltweit verschifften Öls transportiert, ist ein weiteres Sorgenkind. Die Situation bleibt angespannt, und die Verbraucher spüren die Auswirkungen auch bei Gas und Lebensmitteln.

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Das Bundeskartellamt bleibt aufmerksam und wird bei kartellrechtswidrigem Verhalten einschreiten. Trotz all der Turbulenzen gibt es eine kleine Hoffnung: Elektroautos könnten durch stabilere Strompreise auf lange Sicht günstiger im Verbrauch sein. Für den Moment bleibt den Autofahrern nur, die Preise im Blick zu behalten und vielleicht den ein oder anderen Umweg zur günstigsten Tankstelle in Kauf zu nehmen.