Heute ist der 13.07.2026 und ich bin hier in Hennigsdorf, wo die Luft nach frischem Lack und neuen Möglichkeiten riecht. Der Regional-Express RE3, der künftig Stralsund, Angermünde, Berlin, Luckenwalde und Lutherstadt Wittenberg verbindet, steht in den Startlöchern. Ab dem 12. Dezember 2026 wird dieser Zug stündlich ohne Umstieg für eine entspannte Reise sorgen. Und das Beste daran? Neue Doppelstockzüge bringen nicht nur mehr Platz, sondern auch eine verbesserte Barrierefreiheit mit sich. Das klingt nach einer echten Aufwertung für Pendler und Reisende!

Die neuen KISS-Züge, die wir hier in Hennigsdorf bewundern dürfen, bieten Platz für insgesamt 575 Passagiere. Darunter sind 28 Plätze in der ersten Klasse und 378 in der zweiten Klasse – da kann man sich schon mal wie ein König fühlen! Die Klappsitze, die für zusätzliche Flexibilität sorgen, bringen insgesamt 169 weitere Plätze. Und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h saust der Zug quasi durch die Landschaft. Ich stelle mir vor, wie die Landschaft draußen vorbeizieht, während man bequem auf blauen Sitzen sitzt, an einem Tisch mit Steckdosen für die Smartphones ausgestattet. Und das alles – wie eine kleine mobile Oase!

Innovationen für alle

Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Große Mehrzweckflächen mit markierten Fahrradbereichen machen das Reisen für Radler einfach. Insgesamt 84 Fahrradstellplätze, davon mindestens 24 ohne Einschränkung durch Klappsitze, sind ein echter Segen. Für Familien gibt es Platz für Kinderwagen, und die zwei Rollstuhlplätze sowie drei Kinderwagenplätze zeigen, dass hier wirklich an alle gedacht wurde. Und die Toiletten? Vier an der Zahl! Wer denkt, das ist ja alles schön und gut, wird sich freuen zu hören, dass die Züge mit Videoüberwachung und einem digitalen Diagnose- und Fahrzeugleitsystem ausgestattet sind. Sicherheit und Komfort gehen hier Hand in Hand.

Aber das ist noch nicht alles. Der Verkehrsvertrag Nord-Süd 2 bringt nicht nur den RE3 auf die Schiene, sondern auch eine neue Organisation der Linien RE4 und RE5. Das bedeutet für die Fahrgäste in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt häufigere Verbindungen und moderne Züge. Und bei all der Vorfreude gibt’s auch ein paar Herausforderungen. Lieferverzögerungen bei den neuen KISS-Zügen haben ein Ersatzkonzept nötig gemacht, das auf ältere Doppelstockzüge mit Elektrolokomotiven zurückgreift. Aber hey, das ist ja nur eine Übergangslösung!

Ein Blick in die Zukunft

Wie sieht es also mit der Zukunft aus? Verkehrsminister Robert Crumbach hebt den stabilen Nord-Süd-Stundentakt hervor – eine echte Verbesserung für die Pendler! Und auch die Staatssekretärin von Mecklenburg-Vorpommern, Ines Jesse, spricht von einer engeren Verbindung zwischen ihrer Region und der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Es ist klar, dass hier alle an einem Strang ziehen. Josef Köcher, CEO von Stadler Deutschland, lobt die neuen KISS-Züge als modern und komfortabel und unterstreicht damit die Erwartungen an diesen neuen Verkehrsvertrag. Man darf gespannt sein, wie sich diese Entwicklungen auf den Alltag der Reisenden auswirken werden!

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Insgesamt wird die Bahnverbindung durch die neuen Züge und die Überarbeitung der Linien RE3, RE4 und RE5 zur echten Bereicherung für die Region. Über zwei Millionen Zugkilometer mehr pro Jahr – das klingt nicht nur nach viel, das bedeutet auch mehr Möglichkeiten für alle, die in die Hauptstadt oder in die umliegenden Städte reisen möchten. Ich freue mich schon darauf, die ersten Fahrten mit diesen neuen Zügen zu erleben und die frische Brise der Veränderung im Regionalverkehr zu spüren!