Achtung, Blitzer voraus: So entkommt ihr dem Radar in Pritzwalk!
Heute ist der 4. Mai 2026 und die Autofahrer in Pritzwalk, Brandenburg, sollten jetzt besonders gut aufpassen! Denn im Bereich der A24, genauer gesagt in Sadenbeck, Kuckuck, steht ein mobiles Radargerät bereit, das nur darauf wartet, die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge zu erfassen. Das Tempolimit hier liegt bei 60 km/h und wurde am frühen Morgen um 7:35 Uhr gemeldet. Aber Vorsicht, liebe Fahrgemeinschaften – die Lage der Verkehrsüberwachung kann sich jederzeit ändern und aktuelle Blitzerstandorte sind ohne Gewähr.
Die Geschwindigkeitsmessung in Deutschland hat ein klares Ziel: die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Autofahrer zu regelkonformem Fahren zu erziehen. Wer denkt, er könnte mit überhöhter Geschwindigkeit ungeschoren davonkommen, der irrt! Im Jahr 2013 wurden beispielsweise über 5.000 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bestraft – da kommen schnell Punkte, Bußgelder und manchmal sogar Fahrverbote zusammen. Ein heftiger Preis für einen kurzen Moment der Unachtsamkeit!
Wie funktioniert das eigentlich?
Die mobilen Radargeräte arbeiten mit einer spannenden Technik. Sie senden ein Signal an die vorbeifahrenden Fahrzeuge und berechnen deren Geschwindigkeit durch eine Weg-Zeit-Berechnung. Dabei kommt der Doppler-Effekt zum Einsatz – ein bisschen wie bei einem vorbeifahrenden Polizeiauto, dessen Sirene beim Vorbeifahren höher und dann tiefer klingt. Was allerdings nicht jeder weiß: Messfehler können immer mal wieder auftreten. Falsche Winkelplatzierungen oder unerwartete Störfaktoren wie Spurwechsel und Reflexionen können die Messergebnisse beeinflussen. Und manchmal gibt es auch Radaranlagen, die ganz ohne sichtbaren Blitz auskommen – wie etwa die „Traffistar S330“ mit Infrarotblitz.
Wenn die Geschwindigkeit überschritten wird, knipst das Gerät ein Foto und der Bußgeldbescheid wird direkt an den Fahrzeughalter geschickt. Das kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn man bedenkt, dass bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h ein Toleranzabzug von 3 km/h gilt. Über 100 km/h sind es 3 Prozent. Es lohnt sich also, die Geschwindigkeit im Blick zu behalten – nicht nur wegen der Bußgelder, sondern auch, um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Ein Blick über die Grenzen
Interessanterweise gibt es auch Unterschiede in den Geschwindigkeitskontrollen in anderen Ländern. In Österreich etwa existieren 130 stationäre Radaranlagen, die oft nur von hinten fotografieren. Mobilen Radargeräten in der Schweiz kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie schnell umgestellt werden können und anonyme Geschwindigkeitskontrollen ermöglichen. Ein Konzept, das auch in Deutschland immer mehr Beachtung findet.
Ob man nun selbst betroffen ist oder nicht – man sollte immer ein Auge auf die Geschwindigkeit haben, besonders in Regionen, wo mobile Blitzer im Einsatz sind. Wer weiß, vielleicht steht der nächste Blitzer genau um die Ecke, und ein wenig mehr Vorsicht kann nicht schaden. Also, liebe Autofahrer, bleibt aufmerksam und fahrt vorsichtig!
