Heute ist der 24.04.2026 und die Uckermark steht vor einer Herausforderung, die viele Menschen betrifft: die Hochsaison für Heuschnupfen. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen blühen die Pollen auf und viele Betroffene klagen über eine laufende Nase, juckende Augen und Atemprobleme. Diese Symptome sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, denn unbehandelt kann Heuschnupfen zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen – insbesondere allergischem Asthma.

Laut dem Robert-Koch-Institut leiden mehr als 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland an Heuschnupfen. Erschreckende Schätzungen zufolge entwickeln 30 bis 40 Prozent dieser Betroffenen im Laufe der Zeit allergisches Asthma. Im Jahr 2024 mussten über 322.000 DAK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandelt werden, und rund 23.000 ließen sich desensibilisieren. Umso wichtiger ist es, auf die Symptome zu achten und rechtzeitig zu handeln.

Beratung und Unterstützung

Die DAK-Gesundheit hat in der Uckermark eine Telefon-Hotline eingerichtet, die am Dienstag, 28. April, von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 erreichbar ist. Hier erhalten Betroffene und Interessierte kostenfreie Informationen über Risiken, Tipps und Therapien. Experten warnen, dass viele Menschen ihre Symptome unterschätzen und dadurch eine chronische Lungenerkrankung riskieren. Dabei können mit den richtigen Methoden, Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung die Beschwerden verringert und allergisches Asthma vorgebeugt werden.

Die erste Maßnahme bei Verdacht auf eine Pollenallergie sollte immer eine ärztliche Diagnose sein. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, bei Heuschnupfen-Patienten auch auf allergisches Asthma zu untersuchen und umgekehrt. Fachärzte für HNO, Haut oder Lungen führen Allergie- und Lungenfunktionstests durch, um eine frühzeitige Erkennung von Asthma zu gewährleisten. Denn unerkanntes Asthma kann die Beschwerden erheblich verschlimmern.

Versteckte Auslöser und Sport

Wusstest du, dass Beschwerden auch ohne Allergene auftreten können? Sport, kalte Luft oder Rauch sind nur einige der Faktoren, die Asthmaanfälle auslösen können. So kann Anstrengungsasthma durch körperliche Aktivität oder ungünstige Luftbedingungen bei chronischen Asthmakrankungen entstehen. Daher ist es ratsam, auf den eigenen Körper zu hören und bei auffälligen Symptomen nicht zu zögern, sich in ärztliche Behandlung zu begeben.

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Die Uckermark hat also einen klaren Appell an alle Allergiker: Nehmt eure Symptome ernst! Die Beratungsangebote sind da, um euch zu unterstützen und mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Informiert euch, nutzt die Hotline und sucht gegebenenfalls einen Facharzt auf. Gemeinsam können wir die Heuschnupfensaison besser überstehen und gesund bleiben!