Rückkehr der Wildschweine: Die Afrikanische Schweinepest bedroht die Uckermark erneut
Heute ist der 8.07.2026, und die Sorgen um die Afrikanische Schweinepest (ASP) sind wieder zurück in der Uckermark. Nach über einem Jahr ohne Nachweise wurden zwei Fälle bei Stützkow, ganz im Süden von Schwedt/Oder, bestätigt. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat die alarmierenden Befunde offiziell verkündet. Man fragt sich, was da wohl los ist! Wo kommen diese Wildschweine her? Laut dem Agrarministerium gibt es Vermutungen, dass die Tiere aus infizierten Gebieten in Polen zu uns migriert sind. Irgendwie ist das schon beunruhigend.
Die Seuche ist für Menschen ungefährlich, verläuft allerdings für Schweine fast immer tödlich. Staatssekretär Stephan Nickisch hat klar gemacht, dass man jederzeit mit einem erneuten Eintrag rechnen muss. Die Fundorte liegen innerhalb eines bestehenden Schutzkorridors, der mit Schutzzäunen ausgestattet ist. Und jetzt kommt’s: Die Zäune dürfen nicht beschädigt werden, und die Tore müssen unbedingt geschlossen bleiben! Da fragt man sich, ob das immer so zugeht – aber Sicherheit geht vor.
Intensive Bekämpfungsmaßnahmen
Der Landkreis hat seine Schutzvorkehrungen ordentlich verstärkt. Ein ganzes Arsenal an Maßnahmen wird jetzt aufgefahren: Kadaver-Suchhunde und Drohnen sind im Einsatz, um mögliche weitere Fälle zu entdecken. Man hat auch eine verstärkte Bejagung von Schwarzwild angeordnet. Das klingt fast nach einem Abenteuer, aber in Wirklichkeit ist es alles andere als ein Spaß. Die ASP ist eine ansteckende Viruserkrankung, die nicht nur die Wildschweine, sondern auch die heimische Landwirtschaft erheblich bedrohen kann.
Die letzten Fälle, die uns aus der Uckermark bekannt sind, liegen bereits einige Zeit zurück. Der letzte amtlich bestätigte Fall wurde am 14. Mai 2025 dokumentiert. Seit dem ersten Auftreten der ASP in Brandenburg im Jahr 2020 wurden insgesamt 3.455 Wildschweine positiv auf das Virus getestet. Heftig, oder? Und der erste ASP-Fall in Deutschland? Der wurde im Landkreis Spree-Neiße festgestellt. Inzwischen sind die Sperrzonen im Süden Brandenburgs weitgehend aufgehoben. Das klingt zwar positiv, doch die Gefahr bleibt bestehen. Wer weiß, was als Nächstes kommt!
Ein Aufruf zur Wachsamkeit
Die Schweinehalter in der Region werden eindringlich aufgefordert, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu verstärken. Es ist absolut notwendig, dass alle, die mit Schweinen zu tun haben, wachsam sind – die ASP kann über kontaminierte Gegenstände und Futter übertragen werden. Interessanterweise ist das Virus für Menschen und andere Tierarten nicht ansteckend oder gefährlich. Aber das hilft den Schweinen wenig, die sind in großer Gefahr.
Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit 2014 in Europa aus, und wir beobachten, wie sich die Restriktionszonen in Brandenburg und Sachsen verkleinern. Das gibt Hoffnung, aber angesichts der aktuellen Situation ist es wichtig, dass wir alle zusammenarbeiten. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat bereits Aufklärungs- und Überwachungsmaßnahmen intensiviert. Ein Austausch mit angrenzenden Ländern zur Bekämpfung der ASP ist ebenfalls im Gange. Man will den Teufelskreis durchbrechen und die Ausbreitung dieser fiesen Tierseuche verhindern.
Jetzt heißt es: Augen offen halten, die Schutzmaßnahmen ernst nehmen und die Natur nicht aus den Augen verlieren. Wer hätte gedacht, dass Wildschweine uns so sehr in den Bann ziehen könnten? Es bleibt spannend, aber auch besorgniserregend. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze – und die sollten wir respektieren!
