Heute ist der 28.04.2026 und wir blicken auf die zweite Runde der Startup Challenge Schwedt, die sich dem Thema der nachhaltigen Materialien in der Prozessindustrie widmet. Ziel dieser spannenden Initiative ist es, innovative Startups und Scaleups zu finden, die Technologien zur nachhaltigen Transformation der Prozessindustrie entwickeln. Die Challenge bietet jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und dabei die Zukunft der Prozessindustrie aktiv mitzugestalten.

Die Challenge besteht aus zwei Phasen, beginnend mit der Konzeptphase, in der interessierte Startups bis zum 15. Mai 2026 ihre Ideen über den Vergabemarktplatz Brandenburg einreichen können. Eine Jury wählt bis zu zehn Teams aus, die jeweils bis zu 20.000 Euro zzgl. MwSt. für die Ausarbeitung ihrer Konzepte erhalten. Diese Teams haben dann die Gelegenheit, ihre Ideen am Pitch Day im September vorzustellen. In der anschließenden Umsetzungsphase können die drei besten Teams ihre Pilotprojekte am Industriestandort Schwedt/Oder umsetzen und erhalten dafür bis zu 300.000 Euro zzgl. MwSt.

Fokus auf nachhaltige Innovationen

Diese Challenge zielt darauf ab, Lösungen zur Herstellung von Basischemikalien, Fasern, Kraftstoffen, Polymeren, Verbundstoffen und Prozessgasen aus nachwachsenden oder sekundären Rohstoffen sowie erneuerbaren Energien zu finden. In den Bereichen Grüne Chemie, Power-to-Chemicals und Bioökonomie stehen innovative Ansätze zur Diskussion. Die Industriepartner, darunter die PCK Raffinerie GmbH, LEIPA Group GmbH, ENERTRAG SE und VERBIO SE, unterstützen die Challenge und bieten wertvollen Austausch mit den Teilnehmern.

Die Auswahl der Teams erfolgt am 26. Mai 2026, gefolgt von der Konzeptphase, die am 9. Juni 2026 beginnt. Der Pitch der Konzepte findet am 23. September 2026 statt, und die Pilotprojekte starten am 24. September 2026. Die Challenge endet voraussichtlich Ende 2027.

Digitale Info-Termine und Unterstützung

Um den Teilnehmern den Einstieg zu erleichtern, werden digitale Info-Termine angeboten. Interessierte können sich zu folgenden Terminen anmelden: 20. April 2026, 29. April 2026 und 06. Mai 2026. Weitere Informationen sind auf der Website des Startup Labors Schwedt verfügbar. Das Projekt wird durch das EXIST-Förderprogramm des BMWE und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert. Wissenschaftlicher Ansprechpartner ist Sascha Lademann, Projektkoordinator des Startup Labors Schwedt.

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Bioökonomie als Schlüssel zur nachhaltigen Zukunft

Die Herausforderung, nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie zu entwickeln, ist Teil eines größeren Trends in der Wirtschaft, der sowohl digital als auch biologisch geprägt ist. Die Bioökonomie, die ein System beschreibt, das biologische Ressourcen wie Pflanzen, Mikroorganismen oder Abfälle nutzt, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Startups in diesem Bereich transformieren wissenschaftliche Forschung in marktfähige Innovationen und tragen dazu bei, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden.

Beispiele wie Made of Air, das biobasierte Materialien herstellt, die CO₂ speichern, oder Lignovations, das natürliche UV-Filter aus Holzbestandteilen entwickelt, zeigen die Bandbreite der Innovationsmöglichkeiten in der Bioökonomie. Diese Entwicklungen stehen an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technologie und Unternehmertum und bieten nicht nur Umweltschutz, sondern auch ökonomische Stabilität durch den Einsatz erneuerbarer, regional verfügbarer Rohstoffe. Es ist klar: Die Zukunft der Wirtschaft liegt in den Händen der Innovatoren, die mutig neue Wege beschreiten.

Die zweite Startup Challenge Schwedt ist damit nicht nur eine Gelegenheit für junge Unternehmen, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Industrie. Alle Interessierten sind eingeladen, Teil dieser aufstrebenden Bewegung zu werden und ihre Ideen einzubringen.