Frankfurt am Main hat sich auf den Weg gemacht, die Bundesgartenschau (Buga) für das Jahr 2045 auszurichten. Diese ambitionierte Planung wurde von der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) bereits verbindlich für die Stadt reserviert. Oberbürgermeister Mike Josef, Planungsdezernent Marcus Gwechenberger und Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez haben in einer Interessenbekundung klar gemacht, dass Frankfurt in die Fußstapfen innovativer Stadt- und Landschaftsentwicklung treten möchte.
Das Ziel der Buga 2045 ist eine neue Interpretation des Konzeptes, die sich auf soziale Teilhabe, Nachhaltigkeit und die Resilienz der Stadtlandschaft konzentriert. Hierbei sollen Klimaanpassung, Biodiversität und sozialer Austausch Hand in Hand gehen. Die Stadt plant, bestehende Grünflächen sowie neue Quartiersprojekte und innovative Begrünungsideen zusammenzuführen. Eine Machbarkeitsstudie wird ausgeschrieben, um die geplanten Maßnahmen wie Fassaden- und Dachbegrünung, den Schutz und Ausbau von Grünanlagen sowie Verkehrsberuhigung konkret zu evaluieren.
Ein grünes Netzwerk für die Zukunft
Ein zentraler Aspekt der Buga-Konzeption ist die Schaffung dezentraler, vernetzter Grünräume. Diese sollen bestehende Parks und Grünflächen, wie den Hafenpark, den Rennbahnpark und die Wallanlagen, in ein harmonisches System integrieren. Die Stadt nimmt sich dabei auch großer Transformationsprojekte an, wie der Einhausung der A661 und der Entsiegelung innerstädtischer Flächen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, klimatisch angepasste Stadträume mit erhöhter Aufenthalts- und Wohnqualität zu schaffen.
Innovative Konzepte wie vertikale Gärten, Urban Gardening und die regionale Lebensmittelversorgung sind Teil des Plans. Der Fokus liegt auf der langfristigen, klimaangepassten Stadtentwicklung, die nicht nur die gegenwärtigen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt, sondern auch deren zukünftige Ansprüche an Lebensqualität und Umweltbewusstsein. Die politische Zustimmung durch die Stadtverordnetenversammlung wird für den 6. November 2025 angestrebt, während der Verwaltungsrat der DBG am 13. und 14. Juli in Frankfurt tagt, um offene Fragen zu klären.
Ein Weg in die grüne Zukunft
Die Buga 2045 ist mehr als nur eine Gartenschau – sie ist ein Bekenntnis zu einer urbanen Transformation und strategischen Stadtentwicklung. Frankfurt möchte zeigen, dass es in einer sich schnell verändernden Welt möglich ist, Resilienz, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zu vereinen. Ob die Stadt dieses ehrgeizige Vorhaben tatsächlich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Ungewissheit über die tatsächliche Ausrichtung der Buga 2045 in Frankfurt schwebt jedoch über den Planungen und lässt Raum für Spekulationen und Hoffnungen.
Für weitere Informationen zur Buga 2045 in Frankfurt können Sie die vollständigen Artikel auf fr.de und entwicklungsstadt.de nachlesen.