In einer Zeit, in der Daseinsvorsorge mehr denn je in den Fokus rückt, zeigt eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), dass Offenbach, Frankfurt und Eschborn zu den besten versorgten Kommunen Deutschlands gehören. Da kann man schon ein bisschen stolz sein – schließlich belegt Offenbach den zweiten, Frankfurt den dritten und Eschborn den vierten Platz. Das sind ganz schön beeindruckende Zahlen! Um genau zu sein, wurden rund 10.817 Kommunen in Deutschland hinsichtlich ihrer Infrastruktur, Schulen, Ärzte, schnellem Internet, Verkehrsanbindung und Freizeitangeboten bewertet. Was für ein Mammutprojekt!
Besonders spannend ist, dass die bayerische Gemeinde Haar, ein kleines Städtchen bei München mit etwa 23.000 Einwohnern, als bestplatzierte Kommune in Deutschland abschneidet. Das hat was! Auch in Hessen gibt es eine Reihe von gut platzierten Städten: Mühlheim am Main, Bischofsheim, Schwalbach am Taunus, Rüsselsheim am Main, Kriftel und Neu-Isenburg sind nur einige Beispiele. Diese Städte profitieren ganz klar von der dichten Infrastruktur im Rhein-Main-Gebiet, die wie ein gut geöltes Uhrwerk funktioniert.
Die Mobilität im Fokus
Eschborn erreicht bundesweit den vierten Platz in der Mobilität – da kann man nur sagen: Chapeau! Mobilität ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und die Zufriedenheit der Bürger. Zudem hat die Studie auch kleinere, ländliche Gemeinden in Hessen unter die Lupe genommen. Hier sieht es allerdings weniger rosig aus. Orte wie Heidenrod, Waldkappel, Oberzent und Flörsbachtal schneiden deutlich schlechter ab, insbesondere bei der Erreichbarkeit von Hausärzten und Schulen. Flörsbachtal und Mossautal gehören sogar zu den Schlusslichtern, wenn es um schnelles Internet geht. Tja, da lebt man doch lieber in einer Stadt!
Die Umfrage unter mehr als 5.000 Menschen hat ergeben, dass 53 Prozent die Daseinsvorsorge vor Ort positiv bewerten. Das ist ja fast schon ein Grund zum Feiern! Ministerpräsident Boris Rhein betont, dass diese Ergebnisse ein „starkes Signal für Hessen“ sind. Um das Ganze weiter zu verbessern, kündigte er Investitionen von sage und schreibe zehn Milliarden Euro in die Infrastruktur an. Wow, das sind mal Ansagen!
Ein Blick über die Grenzen von Hessen
Interessanterweise schneiden ostdeutsche Städte im Vergleich auch recht gut ab – etwa 30 Prozent der dortigen Gemeinden fallen in die Kategorie „sehr gut“ versorgt. Nordrhein-Westfalen hat sogar die meisten „sehr gut“ versorgten Gemeinden, über 50 Prozent! Im krassen Gegensatz dazu steht Mecklenburg-Vorpommern, wo mehr als die Hälfte der Gemeinden in der Kategorie „sehr schlecht“ eingestuft werden. Das lässt einen doch ein bisschen schaudern, oder?
Ein weiteres spannendes Detail ist, dass unter den Teilnehmern einer Umfrage rund 50 Prozent der Anhänger von Union, SPD und Grünen die Versorgung als zuverlässig bewerten. Bei AfD-Anhängern hingegen sind es nur 39 Prozent, die mit ihrer Daseinsvorsorge zufrieden sind. Ein gewisses Ungleichgewicht ist also spürbar.
Schlusslichter und Lichtblicke
All diese Zahlen und Studien zeigen ganz deutlich, wie wichtig es ist, dass die Daseinsvorsorge in den Kommunen stetig verbessert wird. Es ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Lebensqualität der Menschen, die dort wohnen. Ob die Gelder sinnvoll investiert werden und ob alle Kommunen von den geplanten Verbesserungen profitieren können, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Die Diskussion um die Daseinsvorsorge wird uns noch eine Weile beschäftigen. Und wer weiß, vielleicht steht in ein paar Jahren eine andere Gemeinde ganz oben auf der Liste – die Zeit wird es zeigen!
Weitere Informationen finden Sie auf Spiegel.de.