Heute ist der 1.05.2026 und in Frankfurt (Oder) wird die Vorfreude auf das größte queere Event der Stadt, den 7. Słubice Frankfurt Pride, bereits spürbar. Am 30. Mai 2026 wird die Veranstaltung nicht nur queere Menschen und deren Freunde zusammenbringen, sondern auch die Sichtbarkeit und Sicherheit der LGBTIQ+-Community ins Rampenlicht rücken. Diese Feierlichkeiten sind der krönende Abschluss der Mai-Aktionswochen „Liebe, Sex, Respekt“ des stuck_ffo und versprechen eine bunte Mischung aus Demonstration und einer After Party im Kleistforum.
Mit einem einmonatigen Pride-Programm, das in Frankfurt bereits zum vierten Mal stattfindet, wird die Stadt in diesem Jahr mit dem Motto „Out loud. Out Proud! – Sichtbarkeit braucht Mut“ aufwarten. Das Ziel ist klar: die Unterstützung von Projekten zur Sicherheit, Sichtbarkeit und zum Empowerment von LSBTIQA*-Personen. Frankfurt hat dafür ein Sonderförderprogramm in Höhe von 50.000 Euro aufgelegt, das sich auf community-basierte Ansätze konzentriert. Es ist dringend nötig, denn die Sichtbarkeit für queere Menschen ist oft mit Risiken verbunden und dennoch fundamental für gesellschaftliche Teilhabe.
Vielfalt feiern und fördern
Die bevorstehenden Feierlichkeiten sind nicht nur eine Gelegenheit zum Feiern, sondern auch ein Aufruf zur Solidarität. Die Stadt plant, durch verschiedene Maßnahmen Safer Spaces im öffentlichen Raum sowie in sozialen und kulturellen Kontexten zu schaffen. Besonders gefördert werden Projekte, die Selbstorganisations- und Schutzkompetenzen innerhalb der Community stärken. Ideen für Lesungen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Konzerte und Stadtteilfeste sind herzlich willkommen. Es gibt sogar eine Einzelprojektförderung von bis zu 5.000 Euro, um kreative Ansätze zur Schaffung neuer Sichtbarkeit zu unterstützen.
Die Frist für Anträge endet am 7. Mai 2026, und Interessierte können ihre Anträge per E-Mail an amka.foerderung@stadt-frankfurt.de senden. Für Rückfragen steht die LSBTIQ-Koordinierungsstelle im AmkA zur Verfügung. Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, die Bürgermeisterin, betont die Wichtigkeit von Schutz und Sichtbarkeit für die queere Community und ermuntert zur Zusammenarbeit zwischen Stadtteilgruppen und Initiativen.
Ein Zeichen setzen
Die Pride-Veranstaltungen sind mehr als nur Festlichkeiten – sie sind ein Zeichen gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander. In Frankfurt wird durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Träger und Initiativen ein Raum geschaffen, in dem queere Stimmen gehört und gefeiert werden können. Es wird eine Chance geboten, bestehende Strukturen zu ergänzen und nachhaltige Impulse für eine diskriminierungsfreie Stadtgesellschaft zu setzen. Die Pride wird somit nicht nur als Fest gefeiert, sondern auch als Ausgangspunkt für langfristige Entwicklungen in Sichtbarkeit und Teilhabe angesehen.
In dieser bunten und vielfältigen Stadt wird der 30. Mai 2026 ein Datum sein, an dem die Liebe, der Respekt und die Gemeinschaft ganz großgeschrieben werden. Seien Sie dabei und unterstützen Sie die queere Community in Frankfurt (Oder)! Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen – für Gleichheit und Akzeptanz.