Heute ist der 15.05.2026 und während die Sonne über Oder-Spree aufgeht, gibt es am Horizont schon die ersten dunklen Wolken für Autofahrer auf der A12. Denn hier droht aktuell eine hohe Gefahr für Bußgelder und Fahrverbote. Ja, richtig gelesen! Die Bundespolizei hat ihre Augen überall, insbesondere um Dannenreich im Kreis Dahme-Spreewald. Dort wurde um 13:30 Uhr eine mobile Radarfalle gesichtet – der genaue Standort ist jedoch noch nicht bestätigt. Wer zu schnell unterwegs ist, sollte jetzt besser aufpassen!

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland eine der häufigsten Verkehrsverstöße und sie können richtig ins Geld gehen. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Bußgeldkatalog bestimmen, was auf Autofahrer zukommen kann. Und glauben Sie mir, die Strafen sind nicht ohne! Bei einem Tempoüberschuss von 21 bis 25 km/h winkt bereits ein Bußgeld von 115 Euro, dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Bei 26 bis 30 km/h sind es sogar 180 Euro und ein Monat Fahrverbot. Die Liste geht weiter, und es wird schnell teuer!

Bußgelder und Punkte – Ein Überblick

Um ein Gefühl für die Bußgelder zu bekommen, hier eine kleine Auflistung für innerörtliche Verstöße: Wer bis zu 10 km/h zu schnell fährt, zahlt 30 Euro, während man für 11 bis 15 km/h schon 50 Euro loswerden muss. Und das ist erst der Anfang. Ab 41 km/h über dem Limit sind es 400 Euro und zwei Monate Fahrverbot. Das kann einem schon die Laune verderben, wenn man mal schnell ins Schwitzen kommt, weil man die Zeit im Blick hat.

Außerorts sieht das Ganze ähnlich aus, aber die Beträge sind etwas geringer. Bis 10 km/h zu schnell gibt es 20 Euro, und das geht bis zu 700 Euro für eine Überschreitung von über 70 km/h. Und wie gesagt, das ist nicht nur teuer, sondern kann auch richtig unangenehm werden, wenn man den Führerschein abgeben muss. Ein einmonatiges Fahrverbot kann ab 26 km/h Überschreitung verhängt werden, sollte man innerhalb von einem Jahr erneut auffällig werden.

Die Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen

Ein wichtiger Punkt sind die Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden in der Regel 3 km/h abgezogen. Über 100 km/h sind es 3 Prozent des gemessenen Wertes. Das bedeutet, dass man sich vielleicht doch ein bisschen sicherer fühlen kann, wenn man die Geschwindigkeit im Hinterkopf hat. Aber Vorsicht, bei manchen Blitzmodellen kann die Messgenauigkeit variieren, was zu höheren Toleranzabzügen führen kann. Ein bisschen wie im Glücksspiel, nur dass es hier um die eigene Sicherheit und den Geldbeutel geht.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Womit wir beim nächsten Punkt wären: Es gibt immer die Möglichkeit, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen, wenn man glaubt, unfair behandelt worden zu sein. Innerhalb von zwei Wochen sollte man aktiv werden, sonst wird der Bescheid rechtskräftig. Und wer weiß, vielleicht kann man ja mit dem ADAC auch klären, ob alles mit rechten Dingen zugeht.

Die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland liegt innerorts bei 50 km/h und außerorts für Pkw bei 100 km/h. Auf bestimmten Straßen gibt es sogar keine Geschwindigkeitsbeschränkung, sondern nur eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Aber Vorsicht: Wer diese Richtgeschwindigkeit übertritt, kann im Falle eines Unfalls auch zur Mithaftung gezogen werden. Wer also denkt, ein bisschen schneller fahren macht nichts, der sollte noch einmal darüber nachdenken.

Ein Blick auf die Autobahn und die Straßen zeigt: Es ist nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit, sondern auch der Verantwortung. Auch wenn der Drang zum Überholen oder schneller ans Ziel zu kommen manchmal groß ist, sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Sicherheit an erster Stelle steht.