In Eisenhüttenstadt gibt es eine kleine, aber bemerkenswerte Geschichte, die das Herz jedes Tierliebhabers höher schlagen lässt. Monty, ein einhalbjähriger Chihuahua-Terrier-Mischling, landete vor kurzem im Tierheim und war alles andere als gesund. Mit nur 2,5 Kilogramm auf dem Buckel und einer apathischen Haltung, war er ein Schatten seiner selbst. Die Diagnose nach einem CT brachte die erschreckende Wahrheit ans Licht: Eine Fehlfunktion der Verbindung einer Arterie zur Leber hatte zu einer ernsthaften Lebererkrankung geführt. Die Aussicht auf Überleben war düster – nur 50% Chance, um genau zu sein. Doch Monty ließ sich nicht unterkriegen!
Nach einer riskanten Operation begann Monty, sich im Tierheim zu erholen. Und, oh Wunder, er hat zugenommen! Das Team kümmert sich liebevoll um ihn, versorgt ihn mit Spezialfutter für leberkranke Hunde und plant regelmäßige Blutkontrollen. Was für ein Kämpfer! Monty wird als lieb, verträglich und agil beschrieben. Er sucht nun ein neues Zuhause – vielleicht bei einer Familie oder als treuer Begleiter für Senioren. Das wäre doch ein schöner Traum, oder?
Ein Zuhause für jeden Hund
Das Tierheim Eisenhüttenstadt verfolgt das Motto, dass jedes Lebewesen als Individuum betrachtet wird. Egal ob groß oder klein, alt oder krank – es gibt immer die Chance, ein passendes Zuhause zu finden. Alte und kranke Tiere haben durchaus Vermittlungschancen, wenn sie die richtigen Menschen finden. Hierbei gilt das Sprichwort: „Für jeden Topf gibt es einen Deckel.“ Das Ziel des Tierheims ist es, die Anzahl der Tiere gering zu halten, um auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres eingehen zu können. Dabei wird auch eine umfassende Beratung der Interessenten angeboten, damit jeder das passende Haustier findet.
Es ist bemerkenswert, wie viel Arbeit in einem Tierheim steckt. Die täglichen Aufgaben umfassen die Säuberung der Gehege, Fütterung, medizinische Versorgung und sogar Training mit den Tieren. Wenn man bedenkt, wie viele Tiere auf einen neuen Platz warten, wird schnell klar, dass die Helfer unermüdlich im Einsatz sind. Es gibt keine festen Öffnungszeiten – Termine werden einfach nach telefonischer Vereinbarung gemacht. Manchmal muss man auch mehrmals anrufen, aber das ist nun mal der Gang der Dinge, wenn man einem Tier helfen möchte.
Eine Gemeinschaft für notleidende Hunde
Die SALVA Hundehilfe e.V. ist ein weiteres Beispiel für das unermüdliche Engagement vieler Menschen, die sich für notleidende Hunde einsetzen. Dieses Team von Ehrenamtlichen in Deutschland hat sich auf die Vermittlung und Unterstützung von Hunden spezialisiert, die kaum Vermittlungschancen haben oder eine kostenintensive Versorgung benötigen. Dabei arbeiten sie eng mit Tierschützern und Tierheimen zusammen. Ihre Philosophie ist einfach: Jedes Tier verdient eine Chance, und es gibt immer Menschen, die bereit sind, einem Hund ein neues Zuhause zu geben.
Es gibt zahlreiche Hunde, die seit Jahren auf ein liebevolles Zuhause warten. Viele von ihnen haben Handicaps oder sind älteren Jahrgangs. Und während wir den Alltag leben, vergessen wir oft, dass diese Tiere auf uns angewiesen sind. Der Gedanke daran, dass ein Hund wie Monty, der schon so viel durchgemacht hat, vielleicht bald in einem warmen Zuhause sein könnte, ist einfach nur schön. Manchmal braucht es nur ein wenig Zeit und das Herz am rechten Fleck, um einen neuen besten Freund zu finden!