Heute ist der 2.06.2026 und die Vorbereitungen für die bundesweiten Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus laufen auf Hochtouren. Ab dem 1. Juni 2026 werden in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, die ein deutliches Zeichen setzen sollen. Die Demos erstrecken sich über ganz Deutschland, von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen und von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg. Online-Events sind ebenfalls in Planung, um auf die gefährliche Hetze aufmerksam zu machen, die in unserer Gesellschaft um sich greift. Das ist wichtig, denn die aktuellen Ereignisse zeigen, wie dringend wir handeln müssen.

In Bayern sind für die kommenden Tage bereits einige interessante Termine angesetzt. Am 1. Juni findet ein Aktiventreffen in München statt, gefolgt von einem Mobi Input in Augsburg am 4. Juni. Ein weiteres Highlight ist die Mahnwache in München am 6. Juni, die ein starkes Zeichen setzen wird. Am 7. Juni wird in Altötting ein Stammtisch gegen Rassismus abgehalten. Diese Veranstaltungen laden alle ein, aktiv zu werden und sich gegen den erstarkenden Rechtsextremismus zu positionieren.

Ein breites Spektrum an Veranstaltungen

Doch Bayern ist nicht allein. Auch in anderen Bundesländern werden zahlreiche Aktionen geplant. In Berlin gibt es am 3. Juni ein offenes Plenum der Studis gegen Rechts und am 7. Juni eine Veranstaltung am Bebelplatz. In Bremen wird am 2. Juni ein Plenum stattfinden, das am 9. Juni wiederholt wird. Hamburg lädt am 4. Juni zu einem offenen Antifa-Treffen ein. Und so geht es weiter – von Schleswig-Holstein bis Sachsen-Anhalt, überall formieren sich Menschen, die für Demokratie und gegen Hass eintreten.

Diese Aktionen sind nicht nur wichtig, sie sind notwendig! Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2024 stieg die Zahl judenfeindlicher Vorfälle und Straftaten in Deutschland dramatisch an. Über 84.000 politisch motivierte Straftaten wurden registriert – das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast die Hälfte davon ist rechtsextrem motiviert, was alarmierend ist. Besonders beunruhigend sind die 6.236 antisemitischen Straftaten, die 2024 erfasst wurden, was einem Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die gesellschaftliche Verantwortung

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat diese besorgniserregenden Entwicklungen in einer Pressekonferenz thematisiert, in der er die Notwendigkeit betonte, entschieden gegen Antisemitismus vorzugehen. Die Berichte von der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin“ sind erschreckend: Im Durchschnitt gab es einen antisemitischen Angriff pro Woche in der Hauptstadt. Viele jüdische Familien fühlen sich mittlerweile unsicher und ziehen sogar weg. Das ist ein Zustand, den wir nicht hinnehmen dürfen.

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Die bevorstehenden Demos sind also nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch ein Aufruf an alle, sich aktiv gegen diese Entwicklung zu stellen. Jeder kann Teil dieser Bewegung sein, sei es durch Teilnahme an einer der zahlreichen Veranstaltungen oder durch Unterstützung der Initiativen, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Weitere Informationen über die Aktionen finden sich unter demokrateam.org. Lasst uns gemeinsam für eine bessere und gerechtere Gesellschaft eintreten!