In Herzberg (Elster) ist heute wirklich Vorsicht angesagt! Wie die aktuellen Berichte zeigen, besteht eine hohe Gefahr, in eine Radarkontrolle zu geraten. Die Meldung kam heute um 12:30 Uhr rein, und die Verkehrssituation könnte nicht aufmerksamer beobachtet werden. Wer durch die Leipziger Straße (PLZ 04916) fährt, sollte die Geschwindigkeit im Auge behalten – hier gilt ein striktes Limit von 20 km/h. Ja, genau, nur 20! Da kann man schnell mal ins Schlingern kommen, wenn man nicht aufpasst.

Die Geschwindigkeitskontrollen sind nicht nur lästig, sondern auch ernstzunehmend. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind schließlich die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle. Und die Polizei hat das Zepter in der Hand, um für Sicherheit zu sorgen. Die Kontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe – da bleibt kein Raum für Mätzchen oder Ausreden. Wer zu schnell unterwegs ist, muss mit einem Bußgeldbescheid rechnen, der echt ins Geld gehen kann.

Rechtsgrundlagen und Vorschriften

Aber wie funktioniert das Ganze eigentlich? Blitzer müssen eine Menge Vorschriften und gesetzliche Vorgaben beachten, damit die Messungen gültig sind. Dazu gehören die Zulassung der Geräte und deren regelmäßige Eichung. Denn nur wenn alles nach den Regeln läuft, können die Daten auch als Grundlage für Bußgelder herangezogen werden. Interessanterweise variiert die Rechtslage je nach Bundesland. In Bayern beispielsweise sind die Vorschriften ganz klar geregelt. Und keine Sorge, private Firmen dürfen keine Blitzer betreiben – das ist gesetzlich untersagt. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat hierzu klipp und klar entschieden, dass Messungen durch private Anbieter nicht als Beweis dienen können.

Wenn jemand einen Bußgeldbescheid erhält, hat er 14 Tage Zeit, Einspruch einzulegen, falls er denkt, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging. Das ist ein kleines Schlupfloch für die, die sich ungerecht behandelt fühlen. Aber auch hier gilt: Die Geschwindigkeitsmessung muss von der Polizei oder von kommunalen Behörden durchgeführt werden, um rechtlich Bestand zu haben.

Techniken der Geschwindigkeitskontrolle

Die Polizei hat ein ganzes Arsenal an Techniken zur Verfügung, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Von Radaranlagen über Lasermessgeräte bis hin zu Videonachfahrsystemen ist alles dabei. Innerorts sind die Ordnungsbehörden am Zug, während die Polizei außerorts das Sagen hat. Und was viele nicht wissen: Geschwindigkeitsüberwachung gibt es in Deutschland schon seit den 1950ern! Man könnte sagen, das ist eine kleine Tradition.

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Die Messgeräte arbeiten auf unterschiedliche Weise. Radargeräte nutzen elektromagnetische Wellen, Lichtschranken messen die Zeit, die Fahrzeuge benötigen, um bestimmte Punkte zu durchfahren, und Lasermessgeräte senden Lichtimpulse aus. Auch Sensoren im Fahrbahnbelag kommen zum Einsatz. Und für die ganz Fairen unter uns gibt’s sogar Toleranzen – 3 km/h Abzug bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3 % bei höheren Geschwindigkeiten. Das klingt fast nach einem kleinen Geschenk, oder? Aber im Ernst, wer die Geschwindigkeitslimits nicht beachtet, hat im Zweifel wirklich das Nachsehen.

In Anbetracht all dieser Informationen ist es mehr als ratsam, sich an die Tempolimits zu halten. Einmal nicht aufgepasst und schon kann es teuer werden. Also, Augen auf im Straßenverkehr, besonders in Herzberg (Elster)! Die Radarkontrollen warten schon.