Am 9. Juni ist es so weit: Bürgermeister Klaus Prietzel, der seit 2010 die Geschicke der Gemeinde Schipkau geleitet hat, verabschiedet sich offiziell während der Gemeindevertretersitzung. Sechzehn Jahre lang hat er seine Spuren hinterlassen – und das in einer Zeit, die nicht immer einfach war. Prietzel, der sich in die Herzen der Bürger gearbeitet hat, übergibt nun das Amt an Thomas Nützsche, der als sein Nachfolger eingeführt wird.
Wenn man auf Prietzels Amtszeit zurückblickt, wird schnell klar, dass hier einiges erreicht wurde. Die Rücklagen der Gemeinde sind von bescheidenen 439.000 Euro auf über sieben Millionen Euro gewachsen. Das ist eine stattliche Summe! Das kommt nicht von ungefähr, denn während seiner Regierungszeit hat Prietzel auch die Pro-Kopf-Verschuldung eindrucksvoll von 801 Euro auf nur 142 Euro gesenkt. Man fragt sich fast, wie er das gemacht hat – eine Mischung aus kluger Finanzpolitik und dem Gespür für die richtigen Projekte.
Wichtige Infrastrukturprojekte
Die Neugestaltung der Ortsmitte Schipkau war nur eines von vielen Vorhaben, die Prietzel angestoßen hat. Auch die Straßensanierungen, Investitionen in Schulen, Kitas und Feuerwehrgerätehäuser sind nicht zu verachten. Besonders erwähnenswert ist der Krippenanbau an der Kita Schipkau und die Erweiterung des Hortes an der Grundschule. Da wird klar, dass Prietzel nicht nur auf die großen Zahlen geachtet hat, sondern auch auf die kleinen, wichtigen Dinge im Alltag der Bürger.
Er hat die Verwaltung modernisiert, junge Fachkräfte gewonnen und die Digitalisierung vorangetrieben. Die Gemeinde hat frühzeitig auf erneuerbare Energien gesetzt und sich damit einen Platz im Bereich der Energiewende gesichert. Das zahlt sich aus: Laut einer bundesweiten Analyse zur Daseinsvorsorge liegt Schipkau in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Digitalisierung, Mobilität und Freizeit im oberen Drittel der Kommunen in Deutschland. Das ist doch ein Grund, stolz zu sein!
Ein Abschied mit Dankbarkeit
Bei seiner Verabschiedung bedankte sich Prietzel herzlich bei den Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Ehrenamtlichen und den Mitarbeitenden der Verwaltung. „Mut, Weitsicht, Ausdauer und Erfolg“ wünscht er seinem Nachfolger mit auf den Weg. Man spürt die Verbundenheit, die er zu seiner Gemeinde hat. Es wird nicht leicht sein, nach so vielen Jahren Abschied zu nehmen.
Über 35 Jahre lang hat Prietzel in der Politik gewirkt – ein ganzes Stück Lebenszeit! Jetzt freut er sich auf einen neuen Lebensabschnitt, in dem er mehr Zeit für Familie und persönliche Interessen hat. Es wird spannend zu sehen, was die Zukunft für ihn bereithält. Aber eines ist sicher: Die Fußstapfen, die er hinterlässt, sind groß und werden die Gemeinde Schipkau noch lange prägen.