Heute ist der 15. Juni 2026, und in Calau, einer kleinen Stadt im Kreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, gibt es eine ganz besondere Aufmerksamkeit auf der L55. Hier steht der einzige Blitzerstandort – ein Ort, den so mancher Fahrer lieber meiden würde. Wenn man die Straße entlangfährt, weiss man, dass in dieser 70 km/h-Zone besonders genau hingeschaut wird. Der letzte Blitzer-Alarm ertönte um 05:39 Uhr, just in dem Moment, als die Morgenröte den Tag begrüßte. Vielleicht war der ein oder andere Autofahrer noch etwas schläfrig und hat die Geschwindigkeit überschritten, um dann nach dem Aufwachen das böse Erwachen zu erleben.

Im übrigen Deutschland, das ist schon fast ein kleines Stückchen weit weg, stehen über 4500 stationäre Blitzer. Diese „Kästen“, wie sie oft genannt werden, sind nicht nur auf Autobahnen zu finden, sondern auch an gefährlichen Stellen wie Baustellen, Kreuzungen oder scharfen Kurven. Und während die stationären Geräte oft unflexibel sind, kommen mobile Blitzer zum Einsatz, um Geschwindigkeitsübertretungen effektiver zu ahnden. Sie sind flexibel und können sowohl auf Landstraßen als auch auf Autobahnen eingesetzt werden. Ein Blitzerauto, das am Straßenrand steht oder während der Fahrt Geschwindigkeitsverstöße dokumentiert, ist für viele Autofahrer eine ständige Bedrohung – und das aus gutem Grund!

Die Regeln und Strafen

Wer denkt, er könnte mit einem Radarwarngerät oder einer Blitzer-App clever aus der Sache kommen, der irrt sich gewaltig. Gemäß § 23 StVO ist die Nutzung solcher Geräte nicht erlaubt. Das Mitführen eines Handys mit Blitzer-App ist zwar nicht strafbar, solange man es nicht während der Fahrt aktiv nutzt, aber wer mit einem externen Radarwarngerät erwischt wird, muss sich auf eine Ordnungswidrigkeit gefasst machen. Das kann teuer werden!

Wenn man dann doch zu schnell ist – und das passiert schnell! – sind die Bußgelder nicht ohne. Bei 21 km/h zu viel auf der Uhr sind es schon 70 Euro und ein Punkt in Flensburg. Und dann wird’s richtig teuer: Wer 41 km/h zu schnell fährt, kann mit einem Bußgeld von 160 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten rechnen. Es ist also besser, die Geschwindigkeit im Auge zu behalten, besonders wenn man auf den Straßen von Calau unterwegs ist.

Überblick über die Geschwindigkeitsbeschränkungen

Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt auf Bundesstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf Autobahnen, wo es kein generelles Tempolimit gibt, sollte man im besten Fall die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einhalten. Das klingt nach Freiheit, aber auch hier kann ein zu schnelles Fahren mit hohen Bußgeldern enden. Und auf Kreisstraßen in Bayern und Sachsen sind es unter günstigen Umständen ebenfalls 100 km/h, die man nicht überschreiten sollte. Es ist also eine ständige Herausforderung!

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Die Blitzer sind stets präsent, und die Bußgeldstellen kümmern sich gewissenhaft um die Ahndung der Verstöße. Wer nicht aufpasst, der kann schon bald einen Bußgeldbescheid im Briefkasten finden. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch ganz schön ins Geld gehen!

Ein gut gemeinter Hinweis: Bei Zweifeln an der Messung ist es ratsam, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, denn der ADAC bietet Unterstützung bei Bußgeldbescheiden – besonders für seine Mitglieder. Immerhin möchte man ja nicht nur Unannehmlichkeiten, sondern auch die Freude am Fahren bewahren.