Feuerteufel in Lübbenau: Wenn der Garagenbrand zur Gefahr für die Nachbarschaft wird
Heute ist der 7.07.2026 und in Lübbenau, im Herzen des Oberspreewald-Lausitz, hat es in den letzten Tagen ordentlich geknallt. Am Dienstag war die Ruhe der kleinen Stadt jäh unterbrochen, als ein Garagenbrand die Anwohner in Aufregung versetzte. Die Flammen schossen aus den Garagen, und die Feuerwehr wurde alarmiert, als die Situation bereits außer Kontrolle zu geraten drohte. Es war ein echter Feuerteufel, der sich schnell über die gesamte Garagenzeile ausbreitete.
Das Einsatzstichwort wurde rasch auf „Gebäudebrand groß“ erhöht. Was das Ganze noch brenzliger machte, waren die Gasflaschen und explosionsgefährdeten Behälter, die in den Garagen entdeckt wurden. Eine aufmerksame Anwohnerin hatte seltsame Geräusche gehört und sofort die Feuerwehr alarmiert. Glücklicherweise konnten mehrere Fahrzeuge rechtzeitig aus den Garagen gefahren werden, bevor die Flammen das ganze Areal einnahmen. Die Feuerwehrleute arbeiteten unter schwierigen Bedingungen, da die Bebauung eng und verwinkelt war. Aber sie schafften es, das Feuer daran zu hindern, auf ein benachbartes Ferienhaus überzugreifen. Das Ferienhaus selbst wurde zwar durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen, doch es sind glücklicherweise keine Menschen zu Schaden gekommen.
Ein weiterer Brand in der Stadt
Doch die Sorgen um Brände in Lübbenau endeten hier nicht. Nur wenige Tage später, am 27. Februar 2025, um 22:45 Uhr, wurde die Dr.-Albert-Schweitzer-Straße zum Schauplatz eines weiteren Feuers. Diesmal war es ein Mehrfamilienhaus, in dem ein unbeaufsichtigt laufender Räucherofen auf dem Balkon für Aufregung sorgte. Die Feuerwehr rückte schnell an und hatte das Feuer zügig unter Kontrolle. Die Fassade des Gebäudes hat zwar etwas abbekommen, aber glücklicherweise blieben alle Mieter unverletzt. Die Wohnungen konnten weiterhin genutzt werden, was ein kleiner Lichtblick in dieser angespannten Situation ist.
Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen. Während beim Garagenbrand die Brandursache noch unklar bleibt, wird beim Vorfall in der Dr.-Albert-Schweitzer-Straße wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Komischerweise scheinen solche Vorfälle in letzter Zeit zuzunehmen, wodurch die Sorgen der Anwohner verständlich sind. Wer hätte gedacht, dass aus einem gemütlichen Abend ein solcher Aufruhr werden kann?
In Lübbenau ist das Thema Brände also präsenter denn je. Die Feuerwehr hat viel Arbeit – und die Anwohner sind aufgerufen, achtsam zu sein. Man weiß ja nie, wann das nächste Feuer ausbricht, und ein bisschen mehr Aufmerksamkeit kann nicht schaden. Bleiben wir also wachsam und hoffen, dass die kommenden Tage ruhiger verlaufen.
