Am Donnerstagabend, dem 30.04.2026, fand im Stadthaus Cottbus eine feierliche Veranstaltung statt, die die akademische Landschaft der Region bereichert. Neu berufene Professorinnen und Professoren der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem wurden offiziell empfangen. Oberbürgermeister Tobias Schick und Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle überreichten insgesamt 26 Berufungsurkunden und betonten die Relevanz der Wissenschaft für die regionale Entwicklung.
Tobias Schick hob in seiner Ansprache die Attraktivität Cottbus als Hochschul- und Gesundheitsstandort hervor. Die malerische Lage an der Spree und die Nähe zur Natur machen die Stadt besonders einladend für Studierende und Wissenschaftler. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Würdigung von Prof. Dr. Ulrike Gutheil, die für ihren unermüdlichen Einsatz beim Aufbau der Medizinischen Universität Lausitz geehrt wurde. Ihr Engagement wurde nicht nur von Ministerin Schüle und Oberbürgermeister Schick gewürdigt, sondern fand auch seinen Ausdruck in der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Cottbus – ein Zeichen der Anerkennung für ihren bedeutenden Beitrag zur Hochschulentwicklung in der Region.
Wissenschaft als Motor der regionalen Entwicklung
Die Feier verdeutlichte die wachsende Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Cottbus für die gesamte Lausitz. In Zeiten, in denen innovative Forschung und Entwicklung mehr denn je gefragt sind, bildet die Kombination aus Bildung und Gesundheitsversorgung eine tragende Säule für die Zukunftsfähigkeit der Region. Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) spielt dabei eine entscheidende Rolle und bietet unter anderem ein Sozialpädiatrisches Zentrum, das sich auf die Unterstützung von Patienten mit seltenen Erkrankungen spezialisiert hat.
Der 2020 gegründete CTK-Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten mit seltenen Krankheiten zu unterstützen, die oft lange und beschwerliche Diagnosen durchlaufen müssen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche wird die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen optimiert. Der Förderverein setzt sich außerdem für Selbsthilfegruppen ein, die betroffenen Familien eine Plattform für den Austausch und die Suche nach Therapieansätzen bieten. Der Einsatz des Fördervereins ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Wissenschaft Hand in Hand gehen können, um das Leben der Menschen zu verbessern.
Gemeinsam stark für die Zukunft
Die Ehrung der neuen Professoren und die engagierte Arbeit des CTK-Fördervereins zeigen, dass in Cottbus und der Lausitz ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft, Gesundheit und Gemeinschaft besteht. Es ist diese Kombination, die die Region nicht nur als Hochschulstandort attraktiv macht, sondern auch als Ort, an dem innovative Lösungen für Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft entwickelt werden. In einer Zeit, in der Gesundheit und Bildung mehr denn je im Fokus stehen, ist das Engagement aller Beteiligten von unschätzbarem Wert.
Für weitere Informationen und Details über die Arbeit des CTK-Fördervereins besuchen Sie bitte die offizielle Webseite: CTK Förderverein.