Blitzlichtgewitter am Felixsee: Tempolimits im Visier der Polizei
Im beschaulichen Felixsee, im Kreis Spree-Neiße, wird es heute früh spannend – zumindest für die Autofahrer. Um 06:12 Uhr wurde eine mobile Radarfalle auf der Muskauer Straße (PLZ 03130, Bohsdorf, Bohsdorf Vorwerk) gemeldet. Hier gilt ein Tempolimit von 50 km/h, und die Polizei in Brandenburg hat ein waches Auge auf die Verkehrssituation, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Die Vorwarnung kam gerade recht, denn temporäre Geschwindigkeitsmessungen sind in diesem gesamten Bereich zu erwarten. Wer also mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Geschwindigkeit im Blick behalten!
Die Polizei überwacht den Straßenverkehr kontinuierlich, und in Deutschland ist es sogar untersagt, technische Geräte zu nutzen, die vor Blitzern warnen. Das klingt vielleicht erst einmal wie ein Widerspruch, aber es soll schließlich die Verkehrssicherheit erhöhen. Handys dürfen zwar verwendet werden, aber die Blitzeranzeige in Navigationsprogrammen muss abgeschaltet sein. Bei Radiowarnungen sieht die Sache anders aus: Die sind erlaubt, da sie nicht gezielt einzelne Autofahrer ansprechen. Also, immer schön einen kühlen Kopf bewahren und das Handy richtig einstellen!
Die Technik hinter dem Blitzen
Jetzt könnte man meinen, Blitzen sei ein einfaches Spiel – doch weit gefehlt! In Deutschland werden verschiedene Messverfahren eingesetzt, darunter Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen. Bei der Lasermessung beispielsweise werden Laserstrahlen ausgesandt, die vom Fahrzeug reflektiert und zurückgeschickt werden. Anhand dieser Daten wird die Geschwindigkeit durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt. Bei der Radarmessung kommen elektromagnetische Wellen ins Spiel, die ebenfalls reflektiert werden, und die Geschwindigkeit wird durch den Doppler-Effekt ermittelt. Am Ende müssen alle Messverfahren technisch geprüft und zugelassen werden, was eine Menge Bürokratie und Fachwissen erfordert.
Die Richtlinien, wo geblitzt werden darf, sind klar geregelt – und das nicht ohne Grund. Tempolimits sind schließlich kein Scherz, sondern dienen der Verkehrssicherheit. Blitzen darf man sogar bei Regen, Glatteis oder in der Nacht, ohne dass ein sichtbarer Blitz notwendig wäre. Aber auch hier gibt es Spielregeln: Mindestabstände zwischen Schild und Messanlage betragen in der Regel 150 bis 200 Meter. In Bayern ist die Tarnung von Messgeräten ein bisschen anders geregelt; hier darf man natürliche Tarnung verwenden, aber keine künstlichen Verstecke.
Was passiert bei zu schnellem Fahren?
Wer sich nun fragt, was passiert, wenn man die Geschwindigkeit überschreitet, der kann beruhigt sein – oder auch nicht. Bußgelder sind klar festgelegt, und die Höhe orientiert sich an der Schwere der Überschreitung. Ein bundeseinheitlicher Bußgeldkatalog legt die Verwarnungs- und Bußgelder fest. Und ja, auch die genaue Aufstellung und Auswertung der Messgeräte muss von geschultem Personal durchgeführt werden. Für den Autofahrer bleibt da nur zu hoffen, dass er nicht in die Radarfalle tappt.
Heute ist also ein guter Tag, um den Fuß etwas vom Gaspedal zu nehmen und die Verkehrsschilder ernst zu nehmen. In Felixsee wird geblitzt, und die Polizei hat ihre Augen weit geöffnet. Wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Autofahrer heute noch freundlich daran erinnert, dass die Sicherheit auf unseren Straßen oberste Priorität hat. Also, immer schön langsam und aufmerksam fahren!
